Projektmanagement ist eine schwierige Sache. Dafür gibt es jede Menge Software, die dabei unterstützt. Dort können Sie Projektfortschritte und das Zeitmanagement im Auge behalten. Auch die Arbeit mit Social Media ist ein Projekt, das ein gewisses Management erfordert. Sofern Sie Ihre Social-Media-Arbeit strategisch angehen und nicht einfach nach Bauchgefühl, hilft Ihnen ein Redaktionskalender. Lesen Sie hier was das ist und wie Sie ihn nutzen können.

Was ist ein Redaktionskalender und wozu können Sie ihn nutzen?

Ein Redaktionskalender ist ein Werkzeug, mit dem Sie die Veröffentlichung der Social-Media-Beiträge Ihres Unternehmens planen können. Dabei handelt es sich tatsächlich um einen normalen Kalender, also eine Unterteilung des Jahres in Monate, Wochen, Tage und Stunden. Er hilft Ihnen bei vielfältigen Aufgaben rund um die Arbeit mit sozialen Netzwerken. Ob Sie Ihre Social-Media-Arbeit alleine bewältigen oder im Team, ist dabei erst einmal egal – ein Redaktionskalender gibt Sicherheit und Struktur für die Arbeit.

Zeitmanagement

Der eigentliche Hauptgrund, einen Redaktionskalender in Ihrem Unternehmen einzusetzen, ist die Visualisierung der Social-Media-Arbeit. Sie können zum Beispiel eintragen, wann ein Blog-Artikel veröffentlicht werden soll. Wenn Sie mehrere mit der Social-Media-Arbeit befasste Mitarbeiter haben, können Sie ebenfalls vermerken, wer den Artikel schreibt. Außerdem können Sie die Recherche-Phase für den Artikel planen, die zur Verfügung stehende Zeit zum Verfassen, die Korrekturphase und – nach der Veröffentlichung – das Streuen in die sozialen Netzwerke. Zu beiden Punkten unten mehr.

Content Management

Mit einem Redaktionskalender können Sie und Ihre Mitarbeiter einen Überblick über all Ihren produzierten Content behalten. Ab und zu ist es sinnvoll, alten Content neu in anderen Netzwerken zu posten, um daran zu erinnern oder aus aktuellem Anlass erneut darauf aufmerksam zu machen. So haben wir unseren Artikel dazu, wie man einen Shitstorm in den Griff bekommt, immer mal wieder in verschiedene Facebook-Gruppen, XING-Foren oder auf LinkedIn gepostet, weil gerade jemand genau zu diesem Themenkomplex eine Frage hatte. Auch der Artikel über bessere XING- und LinkedIn-Kontaktanfragen ist ein Dauerbrenner beim Wiederverwenden unseres Contents. Der Redaktionskalender kann darüber Auskunft geben, wann und wo der Artikel bereits gepostet worden ist.

Zuteilung der Aufgaben

Wenn der Inhalt erst einmal feststeht ist, muss er noch auf Ihre verantwortlichen Mitarbeiter aufgeteilt werden. Wer soll den Blog-Artikel zum Thema »Redaktionskalender« schreiben? (Julia!) Wer verfasst die wöchentlichen #CatContent-Wochenendgrüße auf der Facebook-Seite? (Gero!) Manche Software lässt es zu, Aufgaben aus dem Redaktionskalender direkt per E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter zu senden. Wir bei geropflueger.de benutzen zum Beispiel CoSchedule, ein mächtiges Werkzeug, das als WordPress-Plugin daher kommt. Einen ausführlichen Test haben wir unter diesem Link veröffentlicht. Es eignet sich extrem gut zur Organisation Ihrer Social-Media-Arbeit, auch wenn Sie mehrere Mitarbeiter beschäftigen, die räumlich entfernt sitzen. Besonders geeignet ist CoSchedule (*) für die Planung von Social Media, da es das direkte und das zeitversetzte Posten in Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn beherrscht. Den Überblick behalten Sie und Ihre Mitarbeiter hier wirklich. Allerdings ist es erforderlich, ein selbst gehostetes WordPress-Blog zu besitzen. Über CoSchedule hinaus arbeiten wir bei geropflueger.de zur Grobplanung tatsächlich noch mit Zetteln.

So sieht der Redaktionskalender von geropflueger.de aus.

So sieht der Redaktionskalender von geropflueger.de üblicherweise aus. Dazu kommen noch jede Menge tagesaktuelle Posts auf Twitter und Facebook.

Social-Media-Planung

Ihre produzierten Inhalte wollen Sie bestimmt in Ihren sozialen Netzwerken verbreiten. Und auch das lässt sich gut in einen Redaktionskalender eintragen. Wann soll was raus? Und wie oft soll es raus? Und natürlich auch in welchen Netzwerken? Eine strategische Planung für die kontinuierliche Verbreitung von Content ist mit Hilfe eines Redaktionskalenders kein Problem mehr. Zum Beispiel können Sie damit schon heute festlegen, wann und mit welchem Wortlaut sowie mit welchem Bild versehen Ihre Weihnachtsgrüße für nächstes Jahr auf Facebook erscheinen sollen. Von derartigen Zeiträumen sind wir hier bei geropflueger.de allerdings kein Fan – unsere Empfehlung ist, dass Sie bei gut planbaren Dingen wie Weihnachten maximal sechs Monate, besser aber nur bis zu drei Monate im Voraus planen und immer wieder alle Beiträge kontrollieren: Nicht, dass Sie Ende des Jahres einen Promo-Post über ein Produkt raushauen, das Sie in der Zwischenzeit längst aus dem Sortiment genommen haben.

Wenn ein neuer Blogbeitrag wie dieser über Redaktionskalender erscheint, werden in CoSchedule gleich die passenden Social-Media-Beiträge über die nächsten zwei Monate geplant.

Wenn ein neuer Blogbeitrag wie dieser über Redaktionskalender erscheint, werden in CoSchedule gleich die passenden Social-Media-Beiträge über die nächsten zwei Monate geplant.

Welcher Redaktionskalender ist für Ihr Unternehmen geeignet?

Sie sind überzeugt, dass Ihrem Unternehmen ein Redaktionskalender bei der Planung helfen würde? Bevor Sie sich auf die wilde Suche für eine geeignete Software als Kalender für Ihr Unternehmen stürzen, ist es wichtig, dass Sie sich vorher ein paar Fragen stellen:

Wer soll den Kalender alles benutzen?

Wer soll alles den Redaktionskalender benutzen? Das ist gerade eine wichtige Frage, wenn Sie es mit freien Mitarbeitern zu tun haben und diese räumlich vielleicht sogar getrennt arbeiten. Bei vielen Kalendern, die online laufen, ist es nämlich möglich, zu erledigende Aufträge direkt per E-Mail an den zu Beauftragenden zu schicken.

Wie detailliert soll die Planung im Redaktionskalender formuliert sein?

Reicht es, die zu erledigenden Aufgaben in ein paar Worten zu beschreiben? Oder sind die Teilaufgaben eher komplex und es müssen speziell andere Formen gefunden werden?


Sie erhalten darin regelmäßige Updates aus dem Bereich Social Media und Content Marketing sowie gelegentlich Angebote unserer Leistungen – für mehr Erfolg im Social Web!


Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, den Sie zur Bestätigung klicken müssen (gesetzlich vorgeschriebenes Double-Opt-in-Verfahren). Bitte checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und eventuell auch Ihren Spam-Ordner. In der Datenschutzerklärung finden Sie unter Punkt 7 alle Informationen nach Art. 13 DSGVO. Wir bitten um Beachtung!

Reichen simple Tools?

Vielleicht haben Sie unseren Blogartikel »6 Blogging-Tools für Ihre Ideensammlung« gelesen und dabei schon etwas über Google Kalender erfahren. Das Tool ist als einfacher Redaktionskalender gut zu gebrauchen, gerade wenn Sie mit einem verteilten Team arbeiten. Zusammen mit Google Docs bietet der Kalender eine simple Möglichkeit, die Planung für ein kleines Team vorzunehmen. Google Docs ist ein Office-Programm und stammt wie Google Kalender auch von Google, weshalb alle Teilnehmenden einen Google-Account besitzen müssen – sonst geht da gar nichts. Das Office-Programm wird direkt im Browser geöffnet und Sie haben intern eine ständige Synchronisation. Hier können Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern an Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen und Präsentationen arbeiten. Sie können sogar alle gleichzeitig an einem Dokument arbeiten und sehen zeitgleich, wenn jemand eine Änderung vornimmt. Darin lassen sich insbesondere Blog-Artikel super erstellen. Wenn Ihnen das noch nicht reicht, zeigt Ihnen Kollege Stefan Schütz in einem Artikel gleich neun Mustervorlagen für Redaktionskalender. Da werden Sie in jedem Falle fündig.

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Planung mit der für Sie passenden Software!

Foto: © FM2 - Fotolia.com

//Buffer Chat