Alle Dinge haben doch irgendwo einen Platz. Ob Papiere in Ordnern, Löffel im Besteckkasten oder Strümpfe in der kleinsten Schublade. YouTube hat Platz für Videos – für ganz viele Videos! Deshalb sollten Sie Ordnung in die Vielzahl und in Ihren Unternehmens-Kanal bringen – mit YouTube-Playlists! Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Ihr Unternehmen YouTube-Playlists erstellt und nutzen kann.

Mit YouTube-Playlists intern und extern organisieren

YouTube ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Das ist enorm Grund genug, dass Ihr Unternehmen überhaupt auf YouTube sein sollte. Sie haben sich nun also einen YouTube-Kanal für Ihr Unternehmen erstellt – jetzt müssen Sie diesen nur noch organisieren. Aber was ist eine Playlist überhaupt? Ich erläutere das einmal anhand eines Beispiels: Stellen Sie sich vor, Ihre Computer-Tastatur ist gerade kaputtgegangen, Sie müssen aber dringend weiterschreiben. Also gehen Sie in den Elektrohandel (YouTube), weiter in die Computerabteilung (YouTube-Kanal) und dort zum Regal mit dem »Zubehör« (YouTube-Playlist). Die Listen dienen also der Unterordnung innerhalb Ihres Kanals. Das Schöne daran ist: Sie können diese der ganzen Welt zugänglich machen oder sie auch nur zur internen Organisation nutzen. Falls Sie noch mehr darüber erfahren wollen, was eine YouTube-Playlist überhaupt ist, können Sie das hier.

Eine klare Linie schaffen
Wie bereits erwähnt, dient eine YouTube-Playlist der allgemeinen Organisation innerhalb Ihres YouTube-Kanals. Zum Beispiel sind Sie Herrenausstatter und besitzen drei Filialen. Für alle drei Geschäfte möchten Sie nur einen Kanal auf YouTube nutzen, trotzdem sollen Hannover, Düsseldorf und Kiel voneinander getrennt sein. An dieser Stelle wären Playlists genau das richtige: eine eigene Liste für jeden Standort. Denn das managen mehrerer Playlists ist deutlich einfacher als der Umgang mit verschiedenen YouTube-Kanälen. Es ist kein Ausloggen nötig und alle Videos befinden sich geordnet an einem Platz. Und genau das macht auch die Suche auf YouTube für Ihre Kunden einfacher.


Haben Sie eine Frage zu Social-Media-Marketing?

Buchen Sie jetzt Ihren Videocall mit Social-Media-Berater Gero Pflüger!

Internationale Kunden bedienen
Haben Sie ausländische Kunden? Dann könnten Sie sich mithilfe von YouTube auch darauf einstellen, indem Sie Playlists auf verschiedenen Sprachen anlegen. Die Videos sollten dann allerdings auch jeweils in der Sprache gesprochen sein, damit Ihre Kunden auch einen Nutzen davon haben. So zum Beispiel. Jeder Kunde möchte sich aufgehoben fühlen, und solch eine Struktur trägt dazu bei.

Themen abgrenzen
Als Unternehmen haben Sie die Möglichkeit, eine große Anzahl verfilmter Themen auf YouTube zu bringen. YouTube-Playlists helfen Ihnen dabei, diese klar voneinander abzugrenzen. Mögliche Rubriken könnten zum Beispiel Videos über Produkte, Mitarbeiter oder der Einblick in unterschiedliche Standorte sein. Haben Sie also ein Video hochgeladen, in dem der neue Mitarbeiter vorgestellt wird, so können Sie das Video Ihrer YouTube-Playlist »Mitarbeiter« zuordnen. Das aktuellste Video wird jeweils ganz oben in einer Playlist angezeigt.

Projekt-Playlists
Haben Sie gerade ein größeres Projekt in den Startlöchern? Dann planen Sie eine Playlist nur dafür ein! Als Herrenausstatter wurden Sie gefragt, ob Sie Teil eines Kurzfilms sein wollen, indem die männlichen Akteure ausschließlich Kleidung Ihrer Modelinie tragen? Das interessiert ganz sicher auch Ihre Kunden. Der Playlist könnten Sie Videos hinzufügen, die die nötigen Vorbereitungen zeigen. Oder ein persönliches Video von Ihnen, in dem Sie erzählen, wie es zu diesem Kurzfilm gekommen ist. Und als krönenden Abschluss verlinken Sie den fertigen Kurzfilm, sofern dieser auf YouTube abrufbar ist.

Durch Privatsphäre Privatsphäre schaffen
Sie haben die Möglichkeit, den YouTube-Playlists das Attribut »Privat« zuzuordnen. Das bedeutet, dass nur der, der Zugang zum YouTube-Kanal hat, die dort gelisteten Videos sehen kann. Haben nur Sie das Zugangspasswort, so können nur Sie darauf zugreifen. Dementsprechend wird diese Liste nicht in den Suchergebnissen von Google und YouTube angezeigt. Hier können Sie zum Beispiel Filme zwischenlagern, die Sie dann später anderen YouTube-Playlists zuordnen.

Interne Plattform
Viele Unternehmen haben oft eine große Zahl an Schulungsvideos für ihre Mitarbeiter. YouTube-Playlists sind eine kostengünstige Lösung, interne Videos intern zu halten (bis auf den Alphabet-Konzern, dem YouTube gehört). Und zwar können Sie in den Privatsphäre-Einstellungen der Playlist Videos auf »Nicht gelistet« stellen. Auf YouTube bedeutet das, dass diese Liste nicht öffentlich angezeigt wird. Auch die Google-Suchergebnissen zeigen diese Videos nicht an. Aber was nutzt das Ihren Mitarbeitern? Die können mithilfe der konkreten URL die nicht gelistete Playlist abrufen – aber eben nur über diesen Link. Dort könnten Sie Lernvideos zu bestimmten Bereichen hochladen und damit die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter ausbauen. Aber Achtung: Jeder, der den Link besitzt, kann dann auf Ihre Videos zugreifen. Wenn es sicherer sein soll, ist möglicherweise Vimeo eine Alternative.

Eine YouTube-Playlist erstellen

Wie erstellen Sie so eine Playlist eigentlich? Das geht wirklich schnell:

YouTube-Playlist erstellen: Beliebiges Video aufrufen und auf »+« klicken


Sie erhalten darin regelmäßige Updates aus dem Bereich Social Media und Content Marketing sowie gelegentlich Angebote unserer Leistungen – für mehr Erfolg im Social Web!


Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, den Sie zur Bestätigung klicken müssen (gesetzlich vorgeschriebenes Double-Opt-in-Verfahren). Bitte checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und eventuell auch Ihren Spam-Ordner. In der Datenschutzerklärung finden Sie unter Punkt 7 alle Informationen nach Art. 13 DSGVO. Wir bitten um Beachtung!

YouTube-Playlist erstellen: Klick auf »Neue Playlist erstellen«

YouTube-Playlist erstellen: Playlist einen Namen geben/Privatsphäre einstellen

  1. Rufen Sie ein beliebiges Video auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob das von Ihrem Kanal stammt oder einem anderen.
  2. Klicken Sie auf »+« vor Hinzufügen.
  3. Unten erscheint der Punkt »Neue Playlist erstellen«, draufklicken
  4. Nun erscheint ein leeres Fenster, hier können Sie den Namen der Playlist eingeben. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit die Privatsphäre einzustellen. Öffentlich, Nicht gelistet, Privat. Nachträglich können Sie jederzeit die Privatsphäre unter Einstellungen ändern.
  5. Fertig!

Haben Sie eine Frage zu Social-Media-Marketing?

Buchen Sie jetzt Ihren Videocall mit Social-Media-Berater Gero Pflüger!

Hier erfahren Sie noch mehr über die Oberfläche von YouTube.

Fazit: So nutzt und erstellt Ihr Unternehmen YouTube-Playlists

Wie Sie sehen, ist so eine YouTube-Playlist nicht irgendeine Liste. Wenn Sie sie gezielt nutzen und einsetzen, dann haben nicht nur Ihre Kunden, sondern auch Sie etwas davon. Gerne helfen wir Ihnen bei den ersten Schritten.

Aufmacherfoto: © Sashkin – Fotolia.com