Unternehmen sollen demnächst für die Nutzung der Business-Tools auf WhatsApp zahlen müssen. Anders als der Facebook-Messenger wird sich dabei WhatsApp sich nicht durch Werbung finazieren, sondern soll auf einem Bezahlmodell beruhen. Letztlich geht es darum die vielen Business-Gruppen ein wenig zu pimpen und dann das Ganze einträglich zum finalen Return-On-Investment zu führen. Eigentlch kein Wunder, denn die 22 Milliarden, die Facebook dafür bezahlt hat, werden über die aktuelle Handhabung vermutlich auch in 100 Jahren nicht wieder reinkommen.

Größere Firmen sollen sich dann mit einem Zusatz-Tool direkt mit der Plattform verbinden. Darüber hinaus will der Messenger-Dienst verifizierte Profile für Unternehmen einführen. Um von Unternehmen kontaktiert zu werden, müssen User dem allerdings via Opt-in zustimmen, was wohl Datenschutz-Bestimmungen speziell in Europa und dort verstärkt Deutschland zu verdanken ist. Damit dürfte sich auch das Spam-Aufkommen lediglich auf schlechte PR und Markenkommunikation reduzieren.

Bereits jetzt gehen schon ein paar Dinge, die aber alle nur aus der normalen Funktionalität erwachsen und keine echten Plus-Feature darstellen. WhatsApp für besseren Kundenservice – kennt man zum Beispiel auch von kleinen Unternehmen, die ihren Kunden anbieten, Termine via WhatsApp zu machen, Plätze zu reservieren, etwas vorzubestellen, oder oder oder… Dann kann man natürlich auch Newsletter über WhatsApp realisieren. Ein echter Klassiker, bei dem einige Anbieter einfache Newsletter realisieren. Wenn sich der Kunde einmal anmeldet, bekommt er die News dann nicht mehr über Facebook oder per Mail, sondern direkt in den WhatsApp-Posteingang.

Ein paar Details der neuen WhatApp-Applikation haben die Experten von Allfacebook herausgefunden:


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  • Natürlich bleiben alle normalen WhatsApp-Features erhalten und man kann mit den Nutzern dort chatten.
  • Unternehmen haben ein eigenes Profil mit Details wie der Adresse, einer E-Mail-Adresse oder auch eine Verknüpfung zu anderen Social-Media-Accounts.
  • Als Unternehmen kann man „Working Hours“ definieren, also die Stunden in denen man verfügbar ist.
  • Wie auch auf Facebook kann eine automatische Nachricht gesendet werden, wenn man nicht verfügbar ist.
  • Die automatischen Nachrichten können bearbeitet werden.

Nett, nützlich, aber sich noch kein Grund dem großen Kommunikationskonzern gleich reichlich Bargeld hinterher zu werfen. Für ein überzeugendes WhatsApp-Business-Tool müssen sie sicher noch ein paar Kohlen draufwerfen, um die Kohle der Marketer zu bekommen.

Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«.
Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.