Das Geldverdienen darf nicht ins Stocken geraten für Mr. Zuckerberg, der ja gerade bei Facebook die Fanpages (Unternehmensseiten) halbwegs tot gelegt hat. Außer die Unternehmen und ihre Marketer investieren in FB-Ads. Warum also sollte der unverdrossen beliebte Dienst WhatsApp nicht auch noch beim Gelddrucken helfen? Dazu bietet der Mobile-Messenger aus Menlo Park mit WhatsApp Business neue Möglichkeiten.

Die Business-Variante der weltweit führenden Messenger-App stellt kleinen Unternehmen zusätzliche Werkzeuge bereit. Dadurch soll die Kommunikation mit Kunden erleichtert und Zeit gespart werden. Was aber ein Pferdefuß ist, wird klar, wenn man auf die Verfügbarkeit schaut – denn WhatsApp Business gibt nur für Android. Eine eigentümliche Entscheidung, ist doch iOS für Apple-Geräte weltweit immerhin auf gut 20 Prozent aller Mobilgeräte installiert.

Natürlich kann in der neue App kann ein Unternehmensprofil erstellt werden, das Kunden auf einen Blick Informationen wie Adresse, Unternehmensbeschreibung, E-Mail-Adresse und Website vermittelt.

Interessant könnte die Funktion „Schnellantworten“ werden. Mit ihr können Nachrichten, die häufig versendet werden, einfach gespeichert und immer wieder verschickt werden – etwa um häufig gestellte Fragen schnell zu beantworten. Das ist dann vielleicht eine Möglichkeit mit WhatsApp Business einen kleinen First-Level-Support aufzubauen, wie man etwa von Twitter bereits kennt.

In die gleiche Kerbe schlägt die Abwesenheitsnachricht. Wenn man einem Kunden gerade nicht persönlich antworten kann, wird er darauf hinweisen, dass man im Moment nicht verfügbar ist. Und neuen Kunden kann so automatisch eine Begrüßungsnachricht gesendet werden, um ihm das Unternehmen vorzustellen.

Für die Marketing-Abteilung wichtig und daher ein gutes Feature ist die Statistik-Funktion. Hier werden Informationen bereitgestellt, beispielsweise wie viele Nachrichten erfolgreich gesendet, übertragen und gelesen wurden. Die haben aber auch noch nicht allzu viele Möglichkeiten, Fantasie dürfte als gefragt sein: Die Beschränkung auf maximal 256 Mitglieder in einer Gruppe bleibt auch für die Firmen-App bestehen.

Der normale Messenger und die Business-Version können parallel auf einem Smartphone installiert werden. Jedoch müssen die Apps mit verschiedenen Nummern verifiziert werden. Die Variante funktioniert also nur mit Dual-Sim-Geräten – auch nicht gerade die weit verbreitete Hardware-Variante.


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Wie sieht es also mit der Verfügbarkeit von WhatsApp Business im Moment aus? Die App war anfangs nur in den USA, Großbritannien, Italien, Mexiko und Indonesien verfügbar, seit letzte Woche (3.KW 2018) gibt es sie auch in Deutschland, bislang aber eben nur als besagte Android-Version.

 

Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«. Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.

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