Sie wollen mit dem Bloggen anfangen, wissen aber nicht, welche Plattform für Ihre Interessen und Ziele geeignet ist? Dann lesen Sie hier weiter, denn ich werde Ihnen die wichtigsten Blogging-Plattformen im Vergleich vorstellen.

Zu diesen zählen zur Zeit Tumblr, Google Blogger und WordPress. Je nachdem, aus welchem Grund Sie bloggen möchten und wo Sie Ihre Präferenzen legen – sei es im Kontakt zur Community, einem schicken und ansprechenden Design oder dem Aufbau eines professionellen Blogs – ist es wichtig, sich hier richtig zu entscheiden.

Tumblr – Der Community Blog

Das kostenlose Tumblr erfreut sich vor allem bei jüngeren Nutzern seit seinem Launch im Jahr 2007 großer Beliebtheit. Ein großer Vorteil der Plattform ist die einfache Handhabung und der Fokus auf die Community, den sogenannten »Followern« eines Blogs.

Das Design Ihres Tumblr-Blogs kann sehr leicht über vorgefertigte Layouts angepasst werden, zudem besteht die Möglichkeit, diese nachträglich zu bearbeiten – kleinteilig oder im großen Stil über den Code. Dadurch kann schnell ein individueller und unverwechselbarer Blog entstehen.

Tumblr nutzt hauptsächlich Einträge mit knappen, auf den Punkt gebrachten Inhalten, die in kurzer Zeit erfasst werden und den Betrachter weiterleiten, in Kombination mit einem großen Anteil an medialer Unterstützung. Seien es Bilder, Videos, oder gar eine simple Audiodatei, eine gute Idee verbreitet sich auf dieser Website rasend schnell und nachhaltig. Diese Verbreitung findet über das sogenannte »Rebloggen« statt, durch das andere Blogger Einträge in ihren eigenen Blog übernehmen und dadurch die Reichweite im besten Fall extrem erhöhen.

Dennoch dient Tumblr eher dem Entertainment. Wenn Sie den Anspruch haben, Themen tiefergreifend zu behandeln und Ihr Blog professionell zu nutzen, ist diese Plattform nicht die beste Wahl – es sei denn, Sie setzen es unterstützend ein, etwa zu einem Event.

Google Blogger – Mit freundlicher Unterstützung

Blogger besteht seit 1999 und ist damit die älteste der hier vorgestellten Plattformen – sozusagen der Großvater. Und auch wie dieser brilliert Blogger durch Bestand und Erfahrung, wirkt jedoch in mancher Hinsicht ein wenig, nun ja, senil.

Die Plattform bietet die großartigen Vorteile, die klassisch für Google sind, wie beispielsweise die kostenlose Benutzung, eine einfache Handhabung und die Möglichkeit, den Blog nach sechs Monaten über AdSense zu monetarisieren. Der Einstieg in die Plattform ist simpel, außerdem hat man beständig guten Support von Google. Blogger bietet die Möglichkeit, einen seriösen Blog zu betreiben und dennoch mit anderen vernetzt zu sein.

Die Vorteile sind jedoch limitiert; wer zum Beispiel kein Freund von Google+ ist wird hier wenig Freude haben. Es ist schade, dass Blogger verhältnismäßig wenige Möglichkeiten haben, verschiedene Templates zu nutzen, individuelle Anpassungen vorzunehmen oder Erweiterungen zu installieren.

WordPress – Professionelles Bloggen

WordPress existiert seit Mitte 2003 und ist kostenlos nutzbar. Es lässt sich sowohl auf den Servern von WordPress als auch auf dem eigenen Webserver hosten. Letzteres ist sinnvoll, damit Sie die volle Kontrolle über Ihre Software haben.

Der Vorteil des Systems liegt vor allem in den vielen, teilweise kostenlosen, teilweise kostenpflichtigen Themes, Plugins und Widgets, die es zulassen, den eigenen Blog so individuell wie möglich zu gestalten. Daran zeigt sich auch, dass WordPress nicht mehr nur eine einfache Blogging-Plattform ist, sondern immer mehr zum universell einsetzbaren Content Management System (CMS) wird. WordPress eignet sich vor allem für die Realisierung langfristiger Blog-Projekte und für ein individuelles, professionelles Auftreten. Auch diese Website wurde übrigens mit WordPress erstellt.

Die Community-Vernetzung steht bei WordPress weniger im Fokus, das Etablieren eines florierenden Blogs mit entsprechenden Inhalten steht hingegen im Vordergrund. Neulinge werden eventuell einige Zeit brauchen, um sich aller Funktionen der Plattform bewusst zu werden und diese effektiv nutzen zu können; nachdem dies geschehen ist, ist die Benutzung jedoch sehr transparent anwenderfreundlich.


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Tipps für das Starten mit WordPress finden Sie unter diesem Link.

Fazit

Wer Wert auf mediale Unterstützung, die Vernetzung seines Blogs sowie den Kontakt mit der Community legt und einen leichten Einstieg in die Blogger-Welt möchte, dem ist mit Tumblr sicher gut geholfen. Google Blogger und WordPress hingegen bieten einen eher klassischen Blog und fokussieren sich auf den Inhalt. Blogger bietet hierbei sowohl Vor- als auch Nachteile von Google, während WordPress mehr Freiheiten lässt und ein großes Angebot an Einstellungen und Zusatzmodulen zur Verfügung stellt.

Es spricht nichts dagegen, mehrere Plattformen simultan zu nutzen, diese auszuprobieren und sich mit ihnen anzufreunden – schließlich ist die Anmeldung bei allen dreien grundsätzlich kostenlos. Wenn Sie Unterstützung benötigen, Ihr Unternehmensblog zu realisieren, kontaktieren Sie uns – wir sind gern für Sie da.

Foto: © Artur Marciniec - Fotolia.com

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