Interessen und Bedürfnisse wollen erfüllt werden. Und so sind die Besucher, Nutzer und Kunden bei Instagram, Pinterest, Tumblr und Snapchat auf der einen und Xing, LinkedIn auf der anderen Seite eben sehr heterogen. Sprich: Den Social-Media-Nutzer gibt es nicht. Individualität zählt und damit auch die notwendige Ansprache. 

Ganz erstaunlich sind die unterschiedlichen Altersgruppen, die diese sozialen Netzwerke bevölkern. Der aktuelle Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zeigt das ganz deutlich. Das Publikum ist so bunt wie die Kappen, T-Shirts und Armani-Anzüge, die sie tragen. Befragt wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren. Insgesamt nutzen 76 Prozent von ihnen Social-Media-Kanäle. Dabei wurde deutlich: Das Alter ist der entscheidende Faktor bei der Einstufung der Social-Media-Nutzer und deren Verhaltens.

Betrachtet man alle Altersgruppen, ist die Videoplattform Youtube das beliebteste soziale Netzwerk: 69 Prozent aller Onliner in Deutschland sind auf Youtube unterwegs. Erst danach folgt mit 65 Prozent das immer als erstes zitierte Facebook. Auf dem dritten Platz liegt mit 59 Prozent der Messenger WhatsApp. Interessant dabei: Nur in der Altersgruppe der über 60-Jährigen ist Facebook beliebter als Youtube. Insgesamt hat aber Zuckerberg die Nase klar vorn.

Lediglich 26 Prozent aller deutschen Internetnutzer sind auf Instagram unterwegs. Doch unter Teenagern schlägt diese Plattform sogar Facebook. Auch wenn Twitter (spätestens seit Donald Trump) in den Medien eine große Rolle spielt: Als soziales Netzwerk ist der Dienst nur bei wirklich 22 Prozent populär. Als Marketer hat man also wenig Chancen, mal so eben den Social-Media-Nutzer zu identifizieren!

Ab 30 werden dann die berufsorientierten Plattformen wichtiger: Im Gegensatz zu den Teenagern fühlen sich die 30- bis 39-Jährigen eher von Portalen wie Xing oder LinkedIn angesprochen. Auch der Web-2.0-Dienst Stayfriends lebt erstaunlicherweise noch: Er ist bei Nutzern über 30 beliebter als bei den jungen Usern.


Bleiben sie stets auf dem Laufenden mit Social Media und Content Marketing – für mehr Erfolg im Social Web!


Klar bleibt: Eine eindeutige Zielgruppenorientierung ist für die Unternehmenskommunikation der Schlüssel zum Erfolg im Web. Content muss speziell für jede Plattform erstellt werden und die richtige Ansprache haben. Sonst plant man als Marketer schnell am Social-Media-Nutzer vorbei.

Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«.
Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.