Was soll das denn sein?

Der Entschluss steht, der Schritt in den Social Media Bereich soll stattfinden. Eine gute und wichtige Entscheidung – das ist klar – und damit auch nichts schief gehen kann, darf eine Strategie natürlich auch nicht fehlen. So weit, so gut…

Doch die Anzahl an Social Media-Plattformen ist enorm. Facebook, Twitter, Google Plus, YouTube – sind nur ein kleiner Auszug aus einer Vielzahl an Netzwerken und gefühlt kommt jeden Monat ein neues dazu. Manche Unternehmen versuchen auf allen möglichen Plattformen vertreten zu sein, ganz nach dem Motto »Dabei sein ist alles«. Doch diese Strategie kann genauso negative Folgen haben, wie nirgends vertreten zu sein.

Denn nicht jede Social-Media-Plattform eignet sich gleich gut für Ihr Unternehmen. Bei der richtigen Entscheidung sind eine Menge wichtiger Faktoren, wie beispielswiese die richtige Zielgruppe, die notwendigen Inhalte oder Nutzerverhalten zu berücksichtigen.

So unterscheiden sich soziale Netzwerke

Ein sehr wichtiger Faktor, der bei der Auswahl einer geeigneten Plattform zu beachten ist, ist die Zielgruppe, die sich auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen aufhält. Denn welche Zielgruppe auf der jeweiligen Social-Media-Plattform vertreten ist, unterscheidet sich sehr stark voneinander. Während auf Facebook eigentlich so gut wie jeder aktiv ist, sind auf Twitter eher öffentliche Personen und Unternehmen vertreten. Bei Google Plus findet man vorwiegend Unternehmen oder Marken, da die Zielgruppe mehr im Business-Bereich tätig ist. Netzwerke wie LinkedIn oder Xing bewegen sich eigentlich nur im Business-Bereich und finden vor allem Anwendung in der Personalvermittlung.

Jedoch gibt es neben der Zielgruppe noch ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium, welches es zu beachten gilt. Dabei handelt es sich um die Publikation von passenden Inhalten, die sich genau wie die Benutzer von Plattform zu Plattform unterscheiden. Vergleicht man zum Beispiel Twitter und Google Plus, so werden bei Twitter kurze und direkte Inhalte oftmals auch mit einer persönlichen Note veröffentlicht. Die Beitragshäufigkeit liegt bei mehren Beiträgen täglich. Bei Google+ hingegen ist die Post-Häufigkeit nicht ganz so extrem. Dafür werden die Inhalte hier länger und eher in einem offiziellen und nicht direkten Stil gehalten.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Zielgruppe, die Art und Form der Inhalte sowie die Frequentierung der Veröffentlichung von Inhalten die einflussreichsten Entscheidungskriterien darstellen, die bei der Auswahl der passenden Social-Media-Plattform berücksichtigt werden sollten.
In diesem Zusammenhang ist es natürlich am besten, wenn Sie bereits im Vorfeld Ihre Zielgruppe, Inhalte, etc. in einer entsprechenden Social-Media-Strategie definieren und festlegen.
Kompetente Social Media-Beratung kann dabei helfen, einen Überblick und eine bessere Auswahl an geeigneten Social-Media-Plattformen zu finden.

Aufwand und Ressourcen abschätzen

Wenn Sie jetzt eine Liste mit potenziellen Plattformen haben, die auch all Ihren Auswahlkriterien entsprechen, könnten Sie diese theoretisch auch alle nutzen. Dies ist jedoch nicht immer klug. Die einzelnen Netzwerke sollten täglich gepflegt und mit neuen Inhalten versorgt werden. Auf Anfragen von Personen und Diskussionen sollte eingegangen werden. Des Weiteren sollte eine regelmäßige Auswertung Ihrer Social-Media-Aktivitäten erfolgen, die Ihnen einen genauen Überblick über den Erfolg oder Misserfolg auf der Plattform verschafft. Auf diese Weise können Sie gegebenenfalls die Social-Media-Strategie anpassen.

Jedoch bedeutet die effiziente Pflege und Betreuung von Social-Media-Plattformen einen sehr zeit- und kostenintensiven Aufwand, der mit einer steigenden Anzahl an Netzwerken zunimmt. Besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) werden dann die Ressourcen knapp, wenn der Social-Media-Auftritt vernünftig betrieben werden soll. Trotzdem ist dies entscheidend für den Erfolg im Social-Media-Bereich. Deswegen ist es sinnvoll, Aufwandsabschätzungen, verfügbare Ressourcen und Aufgabenverteilungen festzuhalten und basierend darauf die Anzahl der auszuwählenden Social-Media-Plattformen zu bestimmen. Besonders bei der Aufwandsabschätzung kann Ihnen eine Social-Media-Beratung helfen, da für Unerfahrene auf diesem Gebiet der zu betreibende Aufwand oft schwer einzuschätzen ist.

Wir beraten und unterstützen Sie gerne rund um das Thema Social Media. Nehmen Sie Kontakt auf und gemeinsam starten wir durch.

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