Google wird zukünftig bei eindeutigen Anfragen wie „küchenchef münchen“, „jobs in hamburg“ oder auch „jobs in meiner nähe“ entsprechende Angebote direkt in der Google-Suche anzeigen. Die Job-Angebote stammen aktuell noch von einigen großen und internationalen Jobbörsen. Während es in USA, Lateinamerika, Indien, Afrika und Kanadaschon selbstverständlich ist, dass von Google Arbeitsangebote gezielt anzeigt werden, sind zurzeit in Europa nur Spanien und das United Kingdom vertreten. Aber da müssen wir uns nichts vormachen: Hierzulande wird es vermutlich übermorgen genauso sein. Damit haben die bisherigen Klassenbesten bei den Job-Portalen wie Monster, jobs.de oder Stepstone aber demnächst ein echtes Problem. Nämlich mangelnden Traffic, der dann von Google gezogen wird.

Natürlich werden schon jetzt die Jobs deutscher Jobbörsen oder Unternehmensseiten indexiert (Stand Mitte 2018). Die Unternehmen, die Ihre Karriere-Websites „fit für Google“ machen, werden dann die Nase weit vorne haben und nicht nur von einer besseren Sichtbarkeit profitieren, sondern im Zweifelsfall auch von mehr Bewerbungen. Mit „Google for Jobs“ wird es eine eigene Suche für Jobs geben, mit der Suchende direkt offene Stellen finden. Die Ergebnisliste wird sich zum Beispiel nach Jobtitel, Branche oder Unternehmen filtern lassen. Eine Auswahl der Ergebnisse wird bereits in einer Box in der organischen Suche angezeigt – ein prominent platzierter Kasten in der Ergebnisliste, ähnlich wie er bei der Suche nach Produkten, Bildern oder Reisen heute schon integriert ist.

Tatsächlich starten laut Google 73 Prozent aller Jobsuchen mit einer Google-Suche und eben nicht bei den Job-Portalen. Wer also weiterhin Zugang zu diesen Jobsuchenden haben will, muss nach den neuen Spielregeln spielen. Gero Pflüger bringt es auf den Punkt: „Die Disruption macht auch vor dem Personalwesen nicht halt: Facebook bietet Jobs bereits seit geraumer Zeit an, demnächst kommt Google dazu. Für Arbeitsuchende wie auch Unternehmen mit freien Stellen bieten die neuen Player viele Vorteile. Stepstone, Monster & Co. hingegen können sich schon mal warm anziehen.“

Doch auch wenn „Google for Jobs“ aktuell noch nicht ausgerollt ist, so kann man als Unternehmen durchaus bereits jetzt Google für die Suche nach guten Bewerbern nutzen. Madsack Market Solutions hat das prima zusammengefasst:

  1. Stellen Sie sicher, dass der Googlebot die Stellenangebote auf Ihrer Seite erfassen und verarbeiten darf.
  2. Das Stellenangebot muss nach Schema.org mit dem strukturierten Markup ‚JobPosting‘ ausgezeichnet werden. Zur Überprüfung ob das Markup fehlerfrei implementiert wurde, eignet sich das Google-eigene Tool unter: https://search.google.com/structured-data/testing-tool
  3. Die Stellenangebote müssen in einer Sitemap zur Verfügung gestellt werden. In dieser muss zwingend das Änderungsdatum über das Attribut gepflegt werden.
  4. Die Sitemap muss mindestens täglich aktualisiert werden. Sollte dies nicht der Fall sein laufen Sie Gefahr, dass Google Ihre Stellenangebote nicht in Google for Jobs ausspielt.

 


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