Schlechte Nachrichten für Blogger und Webseiten-Betreiber: Wenn man den Einbettungscode von Instagram verwendet, wird Google das Bild auf dieser Website höchstwahrscheinlich nicht in der Bildsuche ranken. Denn die Integration bringt ein ’noindex‘ Robots-Meta-Tag mit sich. In einem Google-Hangout wurde Googles Analyst John Mueller auf die Problematik angesprochen. Es ging um einen 43-prozentigen Rückgang in Image-Search-Klicks über Nacht, bezogen auf einen ansonsten verlässlichen Artikel. Daraufhin prüfte Mueller, was es mit den Instagram-Bildern auf sich hat, sobald man diese in seinen eigenen Content integriert. Und kam zu dem für den eigenen Content eher misslichen Ergebnis.

Einbetten von instagram-Bildern kann für den Inhalt sinnvoll sein, etwa wenn angezeigte Kommentare relevant sind. Für Google sind derlei eingebettete Elemente jedoch deutlich schwieriger zu indexieren – eigentlich ja auch offensichtlich bei einem ’noindex‘. Um solche Bilder auch bei Google indexiert zu wissen, so dass womöglich der Search-Traffic über die Bildersuche gewährleistet werden kann, müssten Webmaster die Bilder ein zweites Mal integrieren. Sie müssten es also noch einmal als Bild selbst in den HTML-Code einbetten, schreibt die Plattform Onlinemarketing.de.

Es geht speziell um die Art und Weise, wie Instagram diese Bilder einbindet. Die Plattform verwendet einen Iframe, um diese Art von Beiträgen einzubetten. Was für Insta vielleicht Sinn ergibt – aber mit einem Iframe fügen Sie im Grunde genommen eine weitere Ebene der Verlinkung zwischen hrer Seite und den Bildern hinzu. So geht es von der Webseite zu diesem Iframe und dann vom Iframe-Inhalt zu den Bildern. Das macht es Google ziemlich schwer, die Bilder in den Index aufzunehmen.

Wenn man also von einer direkten Einbettung eines Bildes auf der eignen Website oder Blog zu Instagram-Einbettungen wechselt, sagt man Google, dass man nicht möchte, dass diese Bilder für eigene Seite indiziert werden. Und daher ist es durchaus normal, dass Seiten, die dies viel nutzen, einen signifikanten Rückgang des Besucheraufkommens bei der Bildsuche auf den Seiten sehen.

Manchmal mag es sinnvoll sein, Instagram-Posts direkt (und mit einem ’noindex‘) oder Social Media-Posts im Allgemeinen einzubetten. So erhält man eine Menge Mehrwert, schon durch die Kommentare und all die Informationen, die innerhalb einer solchen Einbettung verfügbar sind. Doch es gilt eben abzuwägen, was wichtig ist: die Info selbst oder die Indexierung bei Google. Letzteres bedeutet klar mehr Arbeit für den Webmaster.


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