Jeden Tag navigiert Pinterest durch seine Suchfunktion Millionen von Besuchern und Nutzern zu externen Websites. Auch über unseren eigenen Pinterest-Auftritt erhalten wir viel Aufmerksamkeit. Anna Majkowska, Pinterests SEO-Expertin, gab kürzlich eine Übersicht und neun hilfreiche Tipps, wie Pinner ihren Content bei Pinterest so optimieren können, dass er über die Suchfunktion einfacher, besser und schneller gefunden werden kann. Der Vorteil dabei: Auch auf Ihre Firmenwebsite können Sie so mehr Besucher locken.

Und so einfach geht es mit der Pinterest-Suche:

1. Benennen Sie Ihr Profil richtig und bestätigen Sie Ihre Internetadresse

Was bedeutet »richtig?« Sie können natürlich einen x-beliebigen Namen für Ihr Pinterestprofil verwenden, na klar. Das erweist sich allerdings für Ihr Geschäft als wenig sinnvoll, denn so findet Sie schlichtweg niemand. Versuchen sie also am besten, im Usernamen Ihren Firmennamen unterzubringen und bestätigen Sie zusätzlich noch Ihren Account, damit er in der Profilsuchliste höher gelistet werden kann. Ideal wäre es noch, wenn Sie Ihrem Profil eine Beschreibung Ihres Geschäftes beifügen und kurz darauf eingehen, welche Inhalte sie hauptsächlich pinnen. Dabei soll es sich nur um eine grobe Richtung handeln, natürlich können Sie auch mal andere Inhalte veröffentlichen. Der berüchtigte rote Faden ist auch hier ein Thema, der den Nutzern und Interessierten dabei einschätzen hilft, ob Ihre Inhalte interessant für sie sind oder nicht.

2. Legen Sie sich den »Pin-it-Button« zu

Wieso? Weil dieser dafür sorgt, dass Sie bei den Suchergebnissen wesentlich höher gelistet werden! Wie? Dieser vereinfacht es Nutzern enorm, Ihre Pins deren Boards hinzuzufügen, was wiederum stark das Ranking bei den Suchergebnissen beeinflusst. Bei der Beschreibung Ihrer Seite und Ihren Links achten Sie darauf, dass diese möglichst treffend und sinnvoll sind, denn sie werden von so gut wie jedem Pinner wahrgenommen.

3. Verwenden Sie »Rich Pins«

»Rich Pins« sind eine tolle und sehr wirkungsvolle Möglichkeit, Ihre Klick- und Anzeigerate zu verbessern. Die Anzeigerate gibt an, wie oft Ihr Pin bei anderen angezeigt wird, unabhängig davon, ob sie geklickt werden oder nicht. Dank der Rich Pins können Sie nun mehr Text zu Ihren Pins schreiben, was wiederum dabei hilft, innerhalb der Pinterest-Suche besser gerankt zu werden. Außerdem stechen Sie optisch aus dem üblichen Raster heraus, weshalb Ihre Pins erfahrungsgemäß häufiger geklickt werden.

4. Gute Qualität von hinterlegten Links und Inhalten

Wenn Sie Links bei Ihren Pins hinterlegen, die auf andere Medien wie Videos oder Bilder verweisen, dann stellen Sie sicher, dass diese auch eine entsprechend hohe Qualität aufweisen. Pinterest-Nutzer lieben hochqualitative Aufnahmen und verabscheuen nichts mehr als schlechte Bilder. Schnell wird es dann als Spam abgestempelt und nicht wieder besucht. Sie werden dann sogar konsequent gemieden.

5. Detaillierte Beschreibungen ja, aber Vorsicht bei #Hashtags

Detaillierte Beschreibungen Ihrer Pins und Boards sind wichtig für interessierte Pinner, die die Pinterest-Suche bemühen. Schließlich will man ja auch wissen, womit man es zu tun hat. Haben Sie  beispielsweise ein Board, in dem Sie Einrichtungsgegenstände zeigen, legen Sie sich hier auf Räume wie »Küche, Bad, Wohnzimmer« oder Stilrichtungen wie »Landhaus, modern oder 70er Jahre« fest. Hashtags (#) werden gerne zu Beschreibungszwecken genutzt. Das ist auch gut. Wirkt modern und gekonnt. Doch Vorsicht: nicht übertreiben! Hashtags sorgen zwar auch dafür, dass man Sie besser findet, jedoch neigen viele dazu, es mit Ihnen zu übertreiben (wie etwa bei Instagram, wo oft Dutzende Hashtags zu sehen sind). So etwas kommt bei Pinterest überhaupt nicht gut an. Sie vermitteln damit den Eindruck, dass Sie einfach nur eine breite Masse erreichen wollen und nicht Ihr spezielles Publikum. Und wer will schon Teil einer breiten Masse sein?

6. Anlegen sinnvoller Boardnamen und Beschreibungen

Um Boards bekannter und beliebter zu machen, nutzen Sie spezifische Beschreibungen. Stellen Sie beispielsweise Aufnahmen von Malereien nicht nur unter »Malereien« ein, sondern auch unter Begriffen wie »Fine Art Printe« oder »Watercolour drawings«. Unterteilen Sie also auch innerhalb einer Kategorie. Das macht es einfacher und übersichtlicher und die Pinterest-Suche wird wirkungsvoller.

7. Interaktion steigern

Sorgen Sie dafür, dass Pinner immer wieder auf Ihre Boards stoßen, mit ihnen interagieren und sie idealerweise auch weiterpinnen. Künftig werden Ihre Pins dann auch auf den Homescreens Ihrer Follower angezeigt. Fügen Sie noch den »Follow Button« Ihrem Profil hinzu, können Sie sogar ganz einfach Ihr Pinterest-Profil über beispielsweise einen E-Mail-Newsletter bewerben.


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8. Aktuell bleiben

Posten Sie regelmäßig, gerne auch täglich. Aber nicht tausend Pins pro Tag, das ist definitiv zu viel und überrumpelt Ihre Follower. An der schieren Flut an Pins wird das Interesse regelrecht ersticken. Posten Sie also gerade soviel, um präsent zu sein, in Erinnerung zu bleiben und zu unterhalten.

9. Finden Sie Ihre Nische

Schwer zu glauben, aber bei Pinterest geht es nicht nur um Mode, Kochen und Einrichtungen. Die Pinterest-Suche wird für die wildesten Kategorien genutzt, beispielsweise für das Suchen nach »Tattoos«, »Humor«, »DIY« (»Do it yourself«), »Sport« oder »Reisen«. Nach diesen Begriffen wird sehr häufig gesucht. Nehmen Sie sich also im Vorfeld ruhig ein wenig Zeit, um herauszufinden, ob Ihre Pins nicht vielleicht einer solchen Kategorie zugeordnet werden können. Haben Sie sich beispielsweise auf Hochzeitskleider der 20er Jahre spezialisiert, wäre es doch möglich, dass Ihre Pins vielleicht in einer spezifischeren Kategorie besser aufgehoben wären, nach der Ihre Zielgruppe konkreter sucht.

Haben Sie weitere Tipps zur Pinterest-Suche? Dann schreiben Sie unten in die Kommentare!

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