Für viele Onlinemarketing-Menschen ist der alte Spruch „Viele Köche verderben den Brei“ ein Tagesthema. Kampagnen werden geplant und jeder der Inhouse-Manager benennt die Projekte und Kampagnen nach eigenem Gusto. Schlecht nur, wenn andere mal damit arbeiten müssen. Stichworte sind: Urlaub, Krankheit oder mittelschwerer Kater nach Gestern. Kurz, es wäre dringend nötig, definierte Namensvorlagen zu haben – eben echte Templates für Kampagnen. Facebook hat’s erkannt und führt jetzt nach und nach die Möglichkeit zur Erstellung von standardisierten Namenskonventionen für Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen ein.

Diese Namensvorlagen werden automatisiert aus Einstellungen der jeweiligen Komponenten oder vordefinierten Werten zusammengesetzt. Erreicht werden kann diese Funktion in den Einstellungen des AdAccounts – sobald es soweit ist. Das Problem mit dem Rollout in anderen Sprachen kennt man ja, sprich, es kann noch etwas dauern, bis alle diese sehr vernünftige Vorgehensweise benutzen können.

Namenskonventionen sind immer sinnvoll. Unabhängig davon, ob man seinen Azeigen-Account in Eigenregie bewirtschaftet oder ob mehrere Personen gemeinsam in einem Account arbeiten. Sauber benannte Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen, die mit allen wichtigen Informationen in leicht erfassbarer Form erfasst wurden, schaffen Konsistenz und ermöglichen einen schnellen Überblick, den einfachen Vergleich, die Optimierung und die Anpassung von Werbekampagnen auf allen Ebenen, schreibt dazu sehr richtig Claude Sprenger in Thomas Hutters Fachblog.

Die Namen-Templates können direkt in den Einstellungen eines Ad-Accounts erstellt und verwaltet werden. Hierfür bietet Facebook verschiedene Komponenten, die für die Benennung genutzt werden können:

  • Textfeld
    Leeres Textfeld für die freie Eingabe von Text, welches bei der Erstellung einer Werbeanzeige, Anzeigengruppe oder Anzeige manuell ausgefüllt werden kann
  • Customized Field
    Vordefinierte Werteliste mit Optionen, die für die jeweilige Komponente verwendet werden können
  • Kampagneneinstellungen
    Eigenschaften aus der Kampagne, der Anzeigengruppe oder der Anzeige, wie zum Beispiel das in der Zielgruppe hinterlegte Alter, das Optimierungsziel einer Kampagne oder das Format der Anzeige.
    (nach Hutter)

Die Einhaltung einer einheitlichen Namensgebung ermöglicht es – unabhängig von der jeweiligen Person, welche im Werbeanzeigenmanager arbeitet – Werbekampagnen zentral zu vergleichen, zu optimieren und anzupassen. Eine sinnvolle, mit den wichtigsten Eigenschaften versehene Benennung der Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen erlaubt zudem das direkte Herauslesen der Daten im Reporting. Facebook bietet mit diesem neuen Feature eine dynamische Lösung für standardisierte Namenskonventionen, die sich so steuern lässt, dass auch bestehende Namenskonventionen adaptiert und umgesetzt werden können.


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Foto: alotofpeople – stock.adobe.com

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