Es sieht danach aus, als ob Twitter jetzt auf eine alte Beschwerde der Nutzer reagiert. Einige User hatten den Eindruck, dass sie bereits ein algorhythmusfreies Leben bereits führen, indem sie die Option „Zeige die besten Tweets zuerst“ im Menü der Kontoeinstellungen deaktivierten. Leider hatte das Deaktivieren dieses Kästchens Twitter nicht zu einer reinen chronologischen Timeline zurückgebracht. Bis jetzt.

Der beliebte Nachrichten-Kanal ist nun scheinbar der Aufforderung nach einer optimierten Timeline von vielen Usern nachgekommen und testet aktuell ein neues Feature. Bereits im September kündigte Twitter die Option an, zwischen chronologischen Tweets und Top-Tweets zu wechseln. Jetzt können tatsächlich vereinzelte Nutzer dieses Feature einsehen und testen. So kann man über einen Button im Home-Screen zwischen den aktuellsten und den Top-Tweets hin- und herwechseln („togglen“). Die Spannung bleibt natürlich erhalten, denn ob aus dem großen Feld-Text ein Feature für Alle wird, weiß nur der Flattervogel auf weißem Grund.

Immerhin gewinnt man den Eindruck, dass Twitter irgendwie auf seine Nutzer hört, denn auch ein zweites neues Feature liegt sicher vielen Fans am Herzen: Dieses Update betrifft das Melden von spezifischen Tweets wie etwa Spam & Bots. So können Nutzer nun unter den Tweets beim Klick auf die Option „Verdächtig oder Spam“ mit weiteren Auswahlmöglichkeiten die Gründe für die Meldung spezifizieren.

Folgende Wahlmöglichkeiten (sowohl in der Web-Version als auch mobil verfügbar) gibt es jetzt beim Melden von Tweets

  • Dieser Tweet stammt von einem gefälschten Account
  • Enthält einen Link zu einer potenziell schädlichen oder böswilligen Webseite oder einer Phishing-Seite
  • Enthaltene Hashtags scheinen irrelevant
  • Verbreitet Spam mit der Antwortfunktion

Social-Media-Spezialist Thomas Hutter kommentiert dies in seinem Blog mit „… aber was geschieht eigentlich nach der Meldung dieser Tweets? Nutzer hoffen darauf, dass Twitter Hasskommentare, Accounts von Nazis oder ähnliche extremistische Gruppen verbannt. Was genau geschieht, bleibt jedoch unklar. Dennoch geht die Entwicklung in eine erfreuliche Richtung, so dass die Plattform und der Diskurs künftig womöglich besser von unangemessenen Inhalten befreit werden könnten und ein gesundes Diskussionsklima auf Twitter wieder hergestellt wird. Kann man ganz genau so sehen. Herzchen.

 

 


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Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«. Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.

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