Letzte Woche noch so leichtsinnig dahingeschrieben: »Instagram-Chat, Explore-Feed, letzte Woche erst IGTV – Facebook als Mutterkonzern erkennt offenbar die Stärke dieser Plattform und investiert ohne Ende. Schon Ideen für die kommende Woche?«. Jetzt doch schon wieder aktuell. Leider müssen wir unsere lieben Leser schon wieder mit Instagram-News belästigen. Dieses mal geht es wieder um Stories – auch da gab es ja in den vergangenen Wochen reichlich News. Jetzt will der aktuelle Liebling der sozialen Medien mit einer Antwortfunktion punkten.

Bei Instagram wird ein Feature getestet, mit dem sich die Inhalte in den Stories noch interaktiver gestalten lassen. Konnten bis jetzt Abstimmungen mit Multiple Choice-Antworten gepostet werden, ist es künftig möglich, Fragen zu stellen, die individuelle Antworten der Nutzer fordern. Damit ließe sich das Engagement in den Stories deutlich steigern. Und Personen wie Marken dürften so konkrete Meinungen zu ihrem Content erhalten.

Mit der Integration von Fragen in die Stories, die keine vorgegebenen Antworten mitliefern, setzt Instagram auf mehr Interaktion unter den Nutzern. Das erscheint sinnvoll, den der Einbezug all der Betrachter von Stories kann sich als äußerst produktiv erweisen. Zum einen wird mit Fragen unmittelbar mehr Engagement eingefordert und ermöglicht. Wenn diese Fragen jedoch keine vorgefertigten Antworten, sondern vielmehr individuelle, gar kreative erlauben, dann wird den angesprochenen Nutzern das sicherlich gefallen, schreibt zu recht das Fachportal OnlineMarketing. Ein Punkt, wo speziell Marketer eingreifen könnten.

Obwohl die individuellen Antworten auf offen gestellte Fragen in den Stories eine differenzierte öffentliche Konversation bieten könnten, steckt darin auch eine Problematik, so der Autor Niklas Lewanczik. Denn gerade bei Instagram kommentieren Menschen häufig unreflektiert, mitunter verletzend und auf inakzeptablem Niveau. Hate Speech ist ein Problem, dass sich leider auch durch umfassende Prüfalgorithmen nicht gänzlich verbannen lässt. Daher sollten die Instagrammer sich darüber im Klaren sein, dass offen gestellte Fragen ebenfalls unerwünschte Antworten nach sich ziehen mögen.

Das Fazit ist denn auch recht klar: Letztendlich kommen die Nutzer zu den Anbitern für die Inspiration – aus dem Interesse an der Person oder der Marke zu Instagram. Werden sie dann noch nach ihren individuellen Meinungen gefragt, könnte eine Kommunikation entstehen, die der Kategorie Social-Media wieder mehr Plausibilität verleiht.

Das alles  darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass all diese neuen Interaktionen für Marketer und Influencer zugleich als Metriken für den Erfolg nutzbar zu machen wären. Oder aber als Ausgangspunkt für erfolgreiche Kampagnen. Wohl dem, der hier die richtigen Fragen zu stellen weiß und mit Geschick diese Möglichkeiten zu nutzen weiß.

 


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Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«.
Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.