Sie gehen durch die Fußgängerzone Ihrer Stadt. Es nieselt. Ihre Laune ist ähnlich trübe. Plötzlich reißt hinter Ihnen die Wolkendecke auf und die Sonne strahlt mit voller Kraft. Vor Ihnen liegen die noch immer schwarzen und bis oben hin gefüllten Regenwolken. Wie aus dem Nichts und völlig unerwartet zeigt sich vor Ihnen plötzlich der schönste und farbenfrohste Regenbogen, den Sie jemals gesehen haben. Und in genau so einem Moment kommt Instagram ins Spiel, denn was täte man mit solch einem Augenblick nicht lieber, als ihn mit anderen Menschen zu teilen?

Instagram ist eine Foto- und Video-Sharing-Plattform, die 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger entwickelt worden ist, um genau solche Situationen bildlich festhalten und über das soziale Netzwerk weiter verbreiten zu können. Die Nutzung von Instagram beschränkt sich hauptsächlich auf Smartphones, obwohl es mittlerweile auch schon die eine oder andere abgespeckte Desktopvariante gibt.

Die App, die für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme im entsprechenden Store kostenlos zu haben ist, erfreut sich weltweit einer immensen Beliebtheit. Instagram sagt von sich selbst, dass es 200 Millionen Nutzer zu verzeichnen habe, die täglich 60 Millionen Fotos auf die Plattform stellten (Stand: Mai 2014). Mit diesem enormen Erfolg der Plattform hat am Anfang wahrscheinlich niemand gerechnet. Doch als Instagram immer populärer wurde, beschloss auch Facebook kurzerhand auf den Zug aufzuspringen und brachte eine eigene Foto-App heraus. Die wurde jedoch nicht von den Nutzern goutiert, und so kaufte der Platzhirsch unter den sozialen Medien Instagram für eine schlappe Milliarde US-Dollar (760 Millionen Euro) auf. Wohlgemerkt: eine Milliarde für ein Unternehmen, das aus zwölf Leuten ohne echtes Geschäftsmodell bestand.

Wie funktioniert Instagram allgemein?

Um Instagram nutzen zu können, sind die ersten Schritte und die Vorgehensweise denkbar einfach: Laden Sie sich die entsprechende App aus dem jeweiligen App Store runter und legen Sie sich einen Account an. Sobald Sie das erledigt haben, können Sie eigentlich auch schon loslegen. Nehmen Sie Ihr Smartphone zur Hand und starten Sie die App. Instagram greift nun auf Ihre Handykamera zu. Jetzt gilt es, Ihr gewünschtes Objekt – zum Beispiel unseren wunderschönen Regenbogen – möglichst günstig und optisch ansprechend ablzuichten. Das ist sehr wichtig, da Instagram hauptsächlich über Optik und Ästhetik funktioniert und daher sehr visuell ausgerichtet ist.

Wenn Sie mit Ihrer Aufnahme zufrieden sind, haben Sie im nächsten Schritt die Möglichkeit, Ihr Bild durch etliche verschiedene Filter, Kontrastverstärker, das Setzen eines Rahmens und die Verkleinerung des Bildfokuses, sprich das Vergrößern der unscharfen Bildbereiche, ein wenig »aufzuhübschen« und so eine interessantere Stimmung zu erzeugen.

Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis, kommen nun die wesentlichen Schritte, um Ihre Aufnahme zu verbreiten: Geben Sie Ihrem Bild eine passende Bildunterschrift. Idealerweise versehen Sie es noch mit einigen Hashtags wie beispielsweise #rainbow oder #nature. Das ist wichtig, damit andere Nutzer Ihr Bild auch finden können. Verlinken Sie nun noch den Ort des Geschehens mit einem sogenannten Geotag, damit jeder weiß, wo Ihre Aufnahme entstanden ist. Hier ortet Instagram mittels des GPS-Empfängers Ihres Smartphones Ihre aktuelle Position und Sie haben anschließend die Option, Ihre Aufnahme auf einer sogenannten Fotokarte zu platzieren. Ihre Freunde und Instagramkontakte, also Ihre Follower, können in diesem Schritt ebenfalls verlinkt werden.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Foto nicht nur auf Instagram, sondern auch in anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr oder Flickr gestreut wird, dann versehen Sie einfach die gewünschten Kästchen mit einem Häkchen. Sobald Sie den Inhalt nun posten, geht er gleichzeitig auch in den anderen Netzwerken raus.


Sie erhalten darin regelmäßige Updates aus dem Bereich Social Media und Content Marketing sowie gelegentlich Angebote unserer Leistungen – für mehr Erfolg im Social Web!


Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, den Sie zur Bestätigung klicken müssen (gesetzlich vorgeschriebenes Double-Opt-in-Verfahren). Bitte checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und eventuell auch Ihren Spam-Ordner. In der Datenschutzerklärung finden Sie unter Punkt 7 alle Informationen nach Art. 13 DSGVO. Wir bitten um Beachtung!

Wenn Sie gute Hashtags gewählt haben oder Ihre Freunde Ihr Bild sehen, werden Sie wahrscheinlich in sehr kurzer Zeit einige »likes« auf Ihr Bild erhalten. Und wer weiß: Vielleicht befinden sich genau in diesem Moment ja noch andere Menschen an dem Ort, an dem auch Sie gerade den Regenbogen fotografiert haben.

Foto: © Instagram

//Buffer Chat