Wenn Sie unseren Artikel »10 Gründe, warum Ihr Unternehmen Instagram nutzen muss« gelesen haben, dann wissen Sie, warum überhaupt Instagram für Unternehmen sinnvoll ist. Lesen Sie nun in diesem Beitrag 5 Dinge, die beim Einrichten des Firmen-Kanals auf Instagram beachtet werden sollten.

Mit Optik und Information ein ansprechendes Gesamtbild schaffen

Laut Statista nutzen immer mehr Marken Instagram. 54% der angesagtesten Marken der ganzen Welt sind mittlerweile auf Instagram zu finden. Und auch für den Mittelstand kann es ein hervorragend geeignetes Netzwerk sein, um mit Bildern und kurzen Videos Geschichten zu erzählen – denn oftmals findet sich auch hier Ihre Zielgruppe.

Zu aller Anfang

Zunächst müssen Sie sich bei Instagram registrieren. Das ist allerdings nur über die Instagram-App möglich, nicht am Desktop-PC. Auf dem Smartphone sieht das dann so aus:

Über die Instagram-App registrieren (Screenshot - November 2015)

Über die Instagram-App registrieren (Screenshot vom November 2015)

Nachdem Sie eine E-Mail-Adresse eingegeben haben, werden Sie gebeten, einen Nutzernamen zu wählen. Der sollte natürlich der Ihres Unternehmens sein, sofern der noch nicht belegt ist. Im Nachhinein gibt es aber die Möglichkeit, den Namen beliebig oft zu ändern.

Nutzernamen für Instagram für Unternehmen erstellen (Screenshot - November 2015)

Nutzernamen für Instagram erstellen (Screenshot – November 2015)

1. Profilbild und Biografie

Das Profilbild ist das kleine Icon neben der Biografie. Da Sie Instagram professionell nutzen möchten, sollte dort Ihr Logo oder ein anderes eindeutiges Element Ihres Corporate Designs zu sehen sein. Das sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen sofort erkannt wird, falls jemand gezielt danach sucht.

In der Biografie auf Instagram haben Sie insgesamt 150 Zeichen Platz. Das ist nicht viel, um Ihr Unternehmen für Instagram ausreichend zu beschreiben. Also: In der Kürze liegt die Würze! Verzichten Sie unter keinen Umständen auf die Biografie. Ja, es gibt tatsächlich Unternehmensaccounts, die keine Biografie aufweisen. Dabei ist das (neben den Bildern) die einzige Werbefläche, die Ihrem Unternehmen bei Instagram zur Verfügung steht. Schreiben Sie also in Ihre Biografie hinein, was Sie anbieten. Welche Produkte? Welche Dienstleitungen? Aus welcher Branche stammt Ihr Unternehmen? Schließlich möchten Sie Instagram nicht nur zum Spaß nutzen, sondern als Marketingkanal.

2. Impressum

In jedem sozialen Netzwerk ist es für Unternehmen Pflicht, ein Impressum zu haben. Mit Stand von November 2015 reicht auch ein »sprechender« Link (also z.B. www.domain.de/impressum), der zur entsprechenden Webseite weiterleitet. Das gilt auch auf Instagram! Das Problem: Instagram stellt nur einen einzigen klickbaren Link zur Verfügung – nämlich den in der Biografie. Das heißt, dass Sie von hier aus nicht auf Ihre hübsche Startseite verlinken können, sondern stattdessen ins Impressum verlinken müssen.

Wie geht es jetzt weiter?

Mit spannenden Inhalten! Von alleine füllt sich Ihr Instagram-Feed nämlich nicht.

3. Geeignete Inhalte hochladen

Eigentlich kann man gar nicht richtig definieren, welche Fotos und Videos richtig oder falsch sind. Beides muss zu Ihrem Unternehmen passen. Aber vor allem muss Ihre Zielgruppe darüber angesprochen werden. Wenn Ihre Inhalte unverständlich für Ihre Zielgruppe sind, dann sind sie auch nicht interessant. Das bedeutet, dass Sie mit Ihren Inhalten spannende Geschichten erzählen müssen. Probieren Sie es einfach aus – selbst wenn es anfangs nicht so recht zu laufen scheint, im Laufe der Zeit werden Sie in jedem Falle besser.

4. Richtige Hashtags setzen

Hashtags sind Suchbegriffe, denen ein #Doppelkreuz vorangestellt werden. Erfunden wurden sie bei Twitter (hier: 5 Gründe, warum Ihr Unternehmen bei Twitter sein sollte), mittlerweile haben sie ihren Siegeszug in so gut wie alle Social Networks angetreten. Hashtags können zwar ein Bild beschreiben, dürfen aber gerne mal um die Ecke gedacht sein. Ein Beispiel:

Hier haben wir auf unserem Instagram-Account einen Eintrag gepostet, der zeigt, wie wir einen Blog-Artikel auf einem Apple-Notebook namens MacBook Air überarbeiten. Die Hashtags sind #Instagram, #Unternehmen, #Mittelstand, #Socialmedia, #KMU, #Strategie. Wir hätten stattdessen auch #Apple, #Notebook und #MacBookAir wählen können, aber das wäre nicht sinnvoll gewesen. Denn in diesem Beitrag geht es nicht in erster Linie darum, was man sieht, nicht um die genutzte Technik. Sondern um das, was als Produkt entsteht: ein Artikel in diesem kleinen Blog, das #Unternehmen, besonders #KMU, dabei unterstützt #Instagram zu nutzen. Warum ist das wichtig? Weil es in so manche #SocialMedia #Strategie eines #KMU gehört. Sie dürfen bei der Wahl der Hashtags also ruhig über den Tellerrand gucken.


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Wie eingangs erwähnt, sind Hashtags Suchbegriffe. Anhand dieser Suchbegriffe können Sie Ihre Mitbewerber auf Instagram finden – aber auch Ihre Zielgruppe. So können Sie Instagram nutzen, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen und den Wettbewerb auf Abstand zu halten.

5. Andere Instagramer erwähnen

Erwähnen Sie Personen oder Unternehmen, die unmittelbar oder indirekt mit Ihrem geposteten Bild in Verbindung stehen. Das funktioniert ähnlich wie bei Facebook: Ihr Lieblingsitaliener hat ein Foto hochgeladen, auf dem der Besitzer und die gesamte Belegschaft verlinkt ist. Alle sitzen auf total gut aussehenden Stühlen. Weil Sie Stammgast sind, wissen Sie, dass das neue Stühle sind, die das Restaurant da hat. Sie bemerken eine weitere Verlinkung, »Sitzmöbel Busch«. Nun sind Sie auf der Facebook-Seite gelandet, und stöbern neugierig durch die vielen hübschen Sitzmöbel. Genau, so eine Verlinkung kann im besten Fall große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die gesamten Fans von Ihrem Lieblingsitaliener sehen, dass »Sitzmöbel Busch« verlinkt ist. Wahrscheinlich sind Sie nicht der einzige Facebook-Nutzer, der auf die Fanpage aufmerksam geworden ist. Aber was heißt das für Ihren Firmen-Kanal auf Instagram? Erwähnen Sie die Kollegen, die mit Ihnen auf dem Bild zu sehen sind. Oder das Unternehmen, bei denen Sie ein Seminar halten und ein Foto im Besprechungsraum gemacht haben, welches Sie anschließend auf Instagram posten. Eventuell wird das Unternehmen ebenfalls Fotos machen und diese posten und Ihr Unternehmen verlinken. Die Follower werden also auch auf Sie aufmerksam. Und das Schöne daran: Die Bilder, auf denen Ihr Unternehmen verlinkt wird, erscheinen unter dem Punkt »Fotos von dir«. Also eine Art Bildergalerie auf Instagram, in der nur Fotos mit Ihren Verlinkungen zu sehen sind.

Fazit: Instagram für Unternehmen

Ein Instagram für Unternehmen ist nicht wirklich mit ein paar Klicks vollständig eingerichtet. Ganz im Gegenteil, es steckt viel mehr dahinter. Aber das ist kein Grund zur Panik. Wenn Sie die oben genannten Punkte nicht außer Acht lassen, dann werden Sie keine Schwierigkeiten haben, neue Fans zu gewinnen und bei Laune zu halten. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Seite! 🙂

Für unsere Infografik haben wir den Punkt 1. Profilbild und Biografie in zwei Punkte gesplittet, damit es übersichtlicher wird. Darum haben wir dort sechs statt nur fünf Dinge, die Sie beachten müssen, wenn Sie Instagram für Unternehmen einsetzen.

Instagram für Unternehmen - 6 Dinge, die Du beachten musst

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