Ihr Unternehmen betreibt seit Kurzem einen eigenen YouTube-Kanal und Sie bemühen sich mit allen Kräften, Ihr Netzwerk aufzubauen und Abonnenten zu gewinnen. Ihr Mitbewerber hingegen ist schon länger auf dem Videoportal und ruht sich seit Jahren auf einer scheinbar großen Gefolgschaft aus – doch von diesen Abonnenten kommt kein Feedback. Die Kommentare sowie die Bewertungen fehlen – wie kann es sein, dass die Zahl der Abonnenten groß ist, aber keine Interaktion stattfindet?

Interaktion ist die Währung in sozialen Netzwerken, zu denen auch das Videoportal YouTube zählt. Sie möchten als Unternehmer auch bei YouTube einen Dialog mit Ihren Nutzern – also Ihren potenziellen oder tatsächlichen Kunden – führen. Darum ist es wichtig, dass möglichst viel kommentiert, bewertet und geteilt wird. YouTube bietet seinen Nutzern »Abonnements« an – das ist in etwa so, wie wenn man eine Facebook-Seite mit »Gefällt mir« markiert.

Wenn sich ein Nutzer dafür entscheidet, die Videos eines YouTube-Kanals regelmäßig sehen zu wollen und er diesen Kanal kostenlos abonniert, wird er via E-Mail informiert, wenn sich etwas am Kanal ändert. Außerdem sieht er neue Videos in seinem persönlichen YouTube-Menü unter »Meine Abos«. Ein Unternehmen mit einem YouTube-Kanal sollte Wert darauf legen, dass die Abonnenten-Zahl stetig steigt. Denn so erzielt es mit seinen Videos die kritische Masse an Reichweite, die es erlaubt, dass ein Video gefunden und geteilt wird.

Ein weiterer Vorteil des Abonnements für Sie als Kanalbetreiber ist, dass Sie an der Anzahl der Abos ahnen können, ob Sie ihre Zielgruppe überhaupt erreichen. Ebenso können Sie durch steigende und fallende Abos die Relevanz ihrer Videos für die erreichte Zielgruppe ablesen.

Fiktive Zuschauer können nicht aktiv agieren

Wenn in Ihrem YouTube-Kanal eine große Diskrepanz zwischen reiner Abonnentenzahl und tatsächlich aktiven Abonnenten entsteht, haben Sie ein Problem. Und je nachdem, welches Problem vorliegt, müssen Sie einen anderen Lösungsansatz finden. Sagen wir, Sie haben 10.000 Abonnenten, aber nur 30 oder 40 Aufrufe Ihrer neueren Videos.

1. Die Abonnenten schauen Ihre Videos nicht mehr an – sie haben die Lust an Ihnen verloren. Lösung: Verbessern Sie die Qualität Ihrer Videos. Nicht die technische, sondern die inhaltliche. Werden Sie zum Beispiel witziger. Oder seriöser.

2. Des Öfteren kam es schon vor, dass abonnierte YouTube-Kanäle in den Listen der Nutzer verschwanden und neu hinzugefügt werden mussten. Lösung: Nutzen Sie Ihre anderen Marketing-Kanäle (Facebook, Twitter, im Newsletter, im Blog etc.), um Ihre Kunden transparent auf ein mögliches YouTube-Problem hinzuweisen und fragen Sie sie, ob Ihr YouTube-Kanal noch immer abonniert ist. Auf diese Art und Weise können Sie sogar noch neue Abonnenten gewinnen.

3. Sie haben damals Ihre vielen Fans schlichtweg gekauft und nicht verdient. Der Kauf von Abonnenten über eBay oder andere Plattformen steigert zwar Ihre Abonnenten-Zahl, jedoch nicht die Aktivität der Abonnenten – man kauft stets »tote« Abonnenten. Und das ist fatal für die Interaktionsrate! Lösung: Verdienen Sie sich neue Abonnenten durch top Content auf YouTube!

Wenn Sie einen verhältnismäßig alten Kanal haben, kommt ein weiteres Problem hinzu: Bislang war es so, dass der Abonnenten-Zähler bei jedem neuen Abo um eine Stelle wuchs. Wurde das YouTube-Konto des Abonnenten jedoch gelöscht, sank die Abonnentenzahl um diesen verlorenen Abonnenten nicht – sie blieb bestehen. Das ist jedoch ein Problem für Kanalbetreiber, denn inaktive Abonnenten schaden der Interaktionsrate. Und zwar massiv.

Doch wie kann man die inaktiven Zuschauer ausselektieren? – Gar nicht. Aber Google übernimmt das für Sie.


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Am 16. Juli ist der »Tag des Großputzes«

YouTube gehört zu Google, und der Suchmaschinenriese hat angekündigt, am 16. Juli einen »Großputz« zu starten. Inaktive YouTube-Konten werden dann durch Google gelöscht und somit auch aus den Abonnentenzahlen herausgenommen. Bei vielen großen und bekannten, insbesondere aber bei älteren Kanälen kann das zu einer deutlichen Verringerung der Abonnenten-Zahl führen.

Google verspricht, keinen Eingriff in die aktive Abonnenten-Zahl zu tätigen; dies kann man durch die Aufrufe sowie Wiedergabezeit erkennen. Die Unternehmen sollen den tatsächlichen Zuwachs ihres YouTube-Netzwerkes beobachten. Viele wertschätzen diesen Schritt von Google und freuen sich über eine realistische Anzahl ihrer aktiven Abonnenten. Doch so manch einem alt eingesessenen YouTube-Star graut es vor dem Tag der Wahrheit und befürchten den Abstieg in die Liga der »Normalos«. Es bleibt spannend in der YouTube-Welt; wir halten Sie auf dem Laufenden.

Lassen Sie uns wissen, was Sie über den »Tag des Großputzes« denken! Schreiben Sie in die Kommentare!

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