„Unsere Community wächst weiter und unser Geschäft hat in diesem Quartal gute Ergebnisse erzielt. Mittlerweile nutzen jeden Monat 2,7 Milliarden Menschen Facebook, Instagram, WhatsApp oder Messenger, und mehr als 2 Milliarden Menschen nutzen täglich mindestens einen unserer Dienste“, schreibt Mark Zuckerberg in einem Post am 30. Januar. Kurz: Das Ergebnis könnte kaum besser ausfallen – Datenskandalen, „Fake News“ und allem anderen Verrücktheiten zum Trotz.

Die Zahlen sprechen denn auch für sich – ein echter Moloch, der so unangreifbar erscheint, trotz vieler Versuche einzelner Länder und der EU dem ganzen einen Rahmen zu geben, der dem hiesigen Verständnis von Datenschutz und Datensicherheit entspricht.

  1. Der Gewinn beläuft sich im 4. Quartal auf 6,9 MilliardenDollar.
  2. Der Umsatz konnte im Jahresvergleich um 30 Prozent gesteigert werden – auf nunmehr 16,9 Milliarden Dollar.
  3. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer (MAUs) wuchs innerhalb des 4. Quartals um rund 50 Millionen Nutzer auf etwa 2,3 Milliarden. Im Vorjahresvergleich macht das 9 Prozent mehr Nutzer.
  4. 1,51 Milliarden Menschen nutzen Facebook demnach täglich. In Europa konnte Facebook die Anzahl von monatlich aktiven Nutzern von 375 auf 381 Millionen Nutzern steigern.
  5. 2,7 Milliarden Menschen greifen schätzungsweise auf eine App des Unternehmens zurück – nutzen also entweder Facebook, Instagram, WhatsApp oder Facebook Messenger. Instagram Stories nutzen nun 500 Millionen Menschen jeden Tag.
  6. Rund 2 Millionen Werbetreibende lancieren Anzeigen in Stories.
  7. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 35,587.

Ein echter Anstoß zu Veränderungen dürfte für Zuckerberg erst dann entstehen, wenn wie angekündigt Kalifornien Datenschutzgesetze erlassen wird, die weitgehend der europäischen DSGVO-Richtlinie entsprechen (bereits beschlossen Mitte 2018 und ab Januar 2020 in Kraft tretend).

Was Facebook 2019 plant, ist denn auch noch längst nicht diesen Richtlinien entsprechend und geht (wenn überhaupt) erst ganz zart in diese Richtung:

  • Verschlüsselung und Vergänglichkeit stehen hinsichtlich der Themen Sicherheit und Datenschutz im Mittelpunkt.
  • Messenger werden „zum Zentrum sozialer Erfahrungen“.
  • WhatsApp-Pay wird in anderen Ländern angeboten.
  • „Stories“ sollen künftig noch andere Möglichkeiten im „privaten“ Teil erhalten.
  • Gruppen sollen weiter an Bedeutung gewinnen.
  • Facebook-Watch soll stärker ausgebaut werden.
  • Augmented- und Virtual-Reality sollen ausgebaut werden.
  • Instagram soll noch stärker zur Shopping-Mall umgebaut werden.

Während man eigentlich aufgrund des Gegenwinds an vielen Stellen davon ausgehen konnte, dass Facebook Federn lässt, ist genau das Gegenteil der Fall: Facebook Inc wächst und wächst und wächst. Daumen hoch?


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