Die F8 von Facebook ist jedes Jahr eines der Highlights – es ist sehr schön zu sehen, wie sich das Event über die letzten Jahre entwickelt hat. Dieses Jahr hat die Konferenz zum ersten Mal in San José stattgefunden und es wurden unheimlich viele Neuigkeiten vorgestellt. Einige spannende Sachen für den einfachen Nutzer, aber zweifellos auch eine Menge für Marketer und Page-Betreiber. Ein wesentliches Thema war Augmented Reality für alle.

Eröffnet wurde die F8 wie immer von Oberboss Mark Zuckerberg, der diverse Produkte in den Fokus rückte und die großen Perspektiven für sein Unternehmen aufzeichnete. Am bekannten Zehn-Jahres-Plan den Facebook bereits 2016 vorgestellt hatte, ändert sich allerdings nicht viel. Dieses Jahr geht es Zuckerberg vor allem um „We’re making the camera the first augmented reality platform“. Ob und wie viele Leute das vor allem in Mitteleuropa wollen, sei aber noch dahin gestellt.

Die Augmented-Reality-Platform („AR“) ist für Facebook die Grundlage für die nächsten Jahre, das wurde auf der F8 klar belegt. Der blaue Riese hatte in den letzten Jahren vor allem an der Kamera gearbeitet und diese mit vielen Technologien ausgerüstet. All das macht Facebook nun für alle Nutzer zugänglich, das heißt, man kann selbstständig – auf Basis der Facebook-Camera – eigene Effekte, Spiele und Projekte realisieren. Auch für die Marketer mit Sicherheit ein wesentliches neues Element.

Ein schönes Beispiel ist “Precise Locations – Facebook nennt es “Simultaneous Localization and Mapping” (Kurz SLAM). Die Kamera nicht nur an welchem Ort man sich befindet, sondern auch automatisch die konkrete Umgebung und baut daraus ein 3D Modell. Dazu kommt ganz prima passend „Object Recognition“ wobei Facebook automatisch und in Echtzeit(!) Objekte im Video erkennen kann. Also Menschen, einen Kühlschrank, einen Tisch oder ein Gebäude, … Kombiniert man dies mit 3D Effekten, schlägt FB zum Beispiel passende Effekte vor. Wird im Video ein Kaffeebecher erkannt, gibt es entsprechende Effekte genau dafür.

Das Tolle ist vor allem, dass Facebook all diese Technologien frei zugänglich macht, man muss die Basics nicht irgendwie selbst realisieren, sondern baut schlicht auf Facebook und dessen vielfältigen Funktionen auf.


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Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«.
Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.