Sie haben sich dafür entschieden, ein Corporate Blog für Ihr Unternehmen zu eröffnen? – Großartig, das ist definitiv die richtige Entscheidung! Jetzt gilt es nur noch, einige Vorüberlegungen zu treffen, bevor Sie WordPress auf Ihrem Server installieren und mit dem Blog starten. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Wozu ein Blog starten?

Ein Blog ist Dreh- und Angelpunkt Ihres gesamten Content Marketings. Von allen anderen Plattformen, aus Ihrem Newsletter und gerne auch aus der E-Mail-Signatur verweisen Sie auf Ihr Blog. Mittelfristig werden die Artikel von Google und anderen Suchmaschinen wie Bing und Yahoo erfasst und Sie erhalten organische Besuche.

Wenn die Leserschaft Ihres Blogs einen Nutzen aus Ihren Artikeln zieht, dann kommt sie wieder. Denn Sie bauen nach und nach einen Ruf als verlässliche Quelle für bestimmte Informationen auf. Um diese Entwicklung zu unterstützen, spielen die nächsten vier Goldenen Fragen des Bloggens eine entscheidende Rolle.

Goldene Frage 1: Für wen wollen Sie bloggen?

Typischerweise entspricht die Zielgruppe Ihres Blogs auch Ihrer üblichen Kundschaft. Die Dienstleistung von geropflueger.de etwa ist auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten, und auch die Blog-Artikel richten sich an dieselbe Klientel.

Gelegentlich landen Leser auf unseren Seiten, die keinen Bedarf an unserer Dienstleistung haben, weil es sich um Privatpersonen handelt. Gerade dieser Artikel, den Sie gerade lesen, ist davon betroffen. Noch häufiger wird der Artikel zur Profiloptimierung von Instagram von Privatpersonen gelesen. Aber das ist egal – wenn unsere Artikel auch Privatpersonen helfen können, freut uns das umso mehr.

Wenn Sie nicht genau wissen, wer eigentlich Ihre Zielgruppe ist, dann folgen Sie diesen einfachen Schritten der Kollegen von TWT, um sie zu definieren.

Goldene Frage 2: Über was wollen Sie bloggen?

Was ist das generelle Thema Ihres Blogs? Hier bei geropflueger.de liefern wir zum Beispiel Artikel für mittelständische Unternehmen, die rund um Social-Media-Fragen kreisen. (Die Artikel, nicht die Unternehmen.)

Jeder Beitrag des Blogs bewegt sich innerhalb dieses Themenkreises. Zudem muss jeder Artikel ganz konkret ein Problem der Zielgruppe lösen. Dieser Nutzen sorgt dafür, dass Ihr Artikel von den Lesern als relevant eingestuft und über soziale Medien weiterempfohlen wird – und das bringt Ihnen neue Leser, die Sie bisher nicht haben erreichen können.

Goldene Frage 3: Welche Plattform wollen Sie nutzen?

Bei dieser Frage gibt es zunächst einen grundlegenden Unterschied: Das Blog kann kostenpflichtig oder kostenlos sein. Und eine zweite Differenzierung: Der Webserver, auf dem Ihr Blog liegt, kann Ihr eigener sein oder einem fremden Anbieter gehören. Und ein dritter großer und sehr wichtiger Unterschied: Welches System wollen Sie verwenden? Eine Übersicht zu verschiedenen Systemen gibt es bei Wikipedia.

Sinnvollerweise entsteht das Blog unter Ihrer eigenen Domain, also etwa unter www.ihre-firma.de/blog. Ihr Web-Administrator richtet Ihnen die Software entsprechend ein.

Wir empfehlen Ihnen WordPress als Blog-Software, die Sie auf Ihrem Web-Server installieren lassen. WordPress empfehlen wir unter anderem deshalb, weil Sie dort den Redaktionskalender CoSchedule einsetzen können. Und noch ein Tipp: Lassen Sie sich Ihre WordPress-Seite von einem Profi in Ihre bestehende Website einbinden (oder – was in vielen Fällen sinnvoll ist – gleich Ihre ganze Website auf WordPress umbauen). Das Geld, das Sie hier investieren, ist gut angelegt.

Goldene Frage 4: Wo bekommen Sie neue Artikel-Ideen her?

Ein Blog starten ist rasch erledigt – die eigentliche Arbeit kommt jedoch erst danach. Denn ein leeres Blog taugt nichts. Es müssen Inhalte her! Also sammeln Sie Ideen – gleich von Anfang an. Eine Liste mit Ideen finden Sie zum Beispiel hier. Ganz konkret können wir Sie bei der Findung von Themen mit einem Workshop unterstützen.

Sie müssen natürlich nicht jeden Tag Dutzende Ideen haben. Aber es ist empfehlenswert, in Ihrem Unternehmen eine Ideensammlung zu organisieren. Wir nutzen zum Beispiel Trello, mit dessen Hilfe jeder Mitarbeiter von geropflueger.de neue Ideen jederzeit notieren kann. Trello läuft als Web-basierte SaaS-Anwendung im Browser und als App auf dem Smartphone. Hier finden Sie die entsprechenden Apps für iOS und Android.

Ein Blog starten: Wichtige Tipps

Suchmaschinenoptimierung
Es geht nicht anders – mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) müssen Sie sich früher oder später auseinandersetzen. Das WordPress-Plugin Yoast SEO hilft dabei bereits in der kostenlosen Version ungemein.


Sie erhalten darin regelmäßige Updates aus dem Bereich Social Media und Content Marketing sowie gelegentlich Angebote unserer Leistungen – für mehr Erfolg im Social Web!


Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, den Sie zur Bestätigung klicken müssen (gesetzlich vorgeschriebenes Double-Opt-in-Verfahren). Bitte checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und eventuell auch Ihren Spam-Ordner. In der Datenschutzerklärung finden Sie unter Punkt 7 alle Informationen nach Art. 13 DSGVO. Wir bitten um Beachtung!

Authentizität
Egal, für welche Zielgruppe Sie schreiben – Authentizität ist das A und O. Denn es muss »echt« sein, was Sie veröffentlichen. Verfassen Sie Inhalte so, wie Sie sprechen. Ebenfalls gilt: Unbedingt leicht verständliche Inhalte veröffentlichen – was leicht zu lesen ist, war schwer zu schreiben. (Übrigens hilft das eben erwähnte Yoast SEO-Plugin ebenfalls dabei, zu komplizierte Sätze aufzuspüren.)

Kontinuität
Regelmäßigkeit von Inhalten ist elementar, wenn Ihre Leser regelmäßig auf Ihr Blog kommen sollen. Machen Sie sich daher einen Zeitplan. CoSchedule(*) ist das Tool unserer Wahl, aber es gibt auch andere Möglichkeiten der Redaktionsplanung.

Geduldig sein
Gerade am Anfang investieren Sie viel Zeit in den Unternehmensblog, ohne dass etwas zurückkommt. Seien Sie geduldig. Bloggen ist ein Langstreckenlauf, der täglich neu beginnt. Mit ersten Ergebnissen im Google-Index können Sie etwa nach einem halben Jahr rechnen.

Fazit

Feuer frei! Produzieren Sie Inhalte für Ihr Blog, was das Zeug hält. Seien Sie nicht nur Experte in Ihrem Gebiet, zeigen Sie es auch. Genau dabei unterstützt Sie Ihr Blog. Weitere Artikel zum Bloggen finden Sie hier.

Aufmacherbild: © alexbrylovhk – Fotolia.com

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