“Facebook Stories” und “Messenger Day” werden zusammengeführt und heißen ab jetzt einfach nur noch Stories. Beide Stories-Formate werden kombiniert, ohne dabei auf Funktionen zu verzichten – zumindest im Grundsatz. Für die Nutzer sollte es nur klarer werden und man braucht nicht mehr zu überlegen, wo Stories auf Facebook veröffentlicht werden. Außerdem lassen sich Instagram-Stories-Elemente in die Facebook-Story einbetten (aber leider nicht umgekehrt). Trotzdem ein echtes Plus für die Marketing-Abteilung – wenn denn die Voraussetzungen stimmen.

Der bisherige Snapchat-Klon von Facebook hieß “Stories”, bei Instagram und Facebook selbst zumindest. Bei WhatsApp war es die Snapchat-Funktion “WhatsApp Status” und beim Facebook-Messenger wiederum “Facebook Messenger Day”. Marketer haben sich bis dato zurecht darüber geärgert, dass mehrere Kanäle mit Story-Elementen gepflegt werden müssen, wenn die Funktion genutzt werden soll. WhatsApp Status und Instagram Stories bleiben übrigens weiter getrennt.

Warum Facebook allerdings die Funktionen und Filter nicht kombiniert, ist nicht ganz klar. Der Facebook-Messenger hat viele verschiedene Masken und Layer, welche sich über Fotos legen lassen. Die Facebook-Kamera setzt auf andere Filter, Frames und Augmented-Reality-Lenses. Wenn die Features zusammengeführt werden, dann sollte auch alle Inhalte an beiden Orten verfügbar sein, fragt zu recht Futurebiz.de in seinem Artikel zu diesem Thema.

Laut TechCrunch spielt der Messenger eine zentrale Rolle. Antwortet ein Nutzer auf eine Story, so landet die Antwort im Messenger. Gleiches gilt übrigens auch für Instagram-Stories, die mittels Cross-Posting auch auf Facebook als Story veröffentlicht werden.

Facebook hat in diesem Zusammenhang  auch paar Nutzerzahlen für WhatsApp Status und Instagram-Stories offiziell kommuniziert. Beide Formate werden immerhin von 300 Millionen Menschen täglich genutzt. Für “Facebook Stories” und “Messenger Day” gab es bis jetzt keine Nutzerzahlen. Man kann also davon ausgehen, dass die Zahlen klar darunter liegen. Werden jetzt zwei Formate kombiniert und die dazu gehörigen Seiten aktiver, könnte sich auch die Nutzung von „Stories“ erkennbar steigern. Eine Verschlankung, die dem Marketing damit in mehrerer Hinsicht entgegen kommt. Besseres Arbeiten und mehr Reichweite.


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Doch Obacht(!), einen dicken Pferdefuß gibt es: Die Stories sind ausschließlich Facebook-*Profilen* vorbehalten, die bekanntlich nicht geschäftlich genutzt werden dürfen. Für Facebook-Seiten gibt es (noch?) keine Stories-Funktion. Aber sie kommen offenbar in Facebook-Gruppen. Ein bisschen Abwarten und Tee trinken für die Marketing-Abteilung. Wird.

Tom Ruthemann ist ein erfahrener Web- und Werbe-Texter aus Hannover. Er schreibt stets ganz zielgruppengerecht und findet »… immer die richtigen Worte«.
Mit seinem Unternehmen »TMR« Text + News-Service betreut er etliche kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing.