In diesem Blog schrieben wir schon darüber, wie Ihr Unternehmen Instagram nutzen kann. Aber wie gestalten Sie ein Profil so, dass es Aufmerksamkeit auf sich zieht und gleichzeitig Ihre Zielgruppe anspricht? Finden Sie hier 7 Tipps, wie Sie Ihr Profil auf Instagram ansprechend gestalten!

Auf Instagram ist ein ansprechendes Profil Pflicht!

Der Mensch wird berührt, indem seine Sinne angesprochen werden. Somit werden Emotionen ausgelöst und Verknüpfungen hergestellt. Auf Instagram geht es um Optik in Form von Fotos und kurzen Videos. Und genau das ist die perfekte Möglichkeit, auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und neue Follower zu gewinnen. Denn die werden letztlich auch Ihre Kunden. Dazu ein paar goldene Regeln:

1. Biografie

Da ich öfter mal Instagram-Profile durchstöbere ist mir eins aufgefallen: Anscheinend sind viele Unternehmen der Überzeugung, dass es eher nebensächlich ist, etwas in der Biografie stehen zu haben. Ja, ich spreche tatsächlich von Unternehmensaccounts. Das ist aber falsch! Stellen Sie sich vor, sie sind auf einer Messe. Sie kommen ins Gespräch mit jemandem, der ein potenzieller Kunde sein könnte. Er fragt Sie, was Ihr Unternehmen denn so bietet. Natürlich ignorieren Sie ihn nicht, sondern geben einen Überblick darüber, welche Produkte und Dienstleistungen Sie zu bieten haben. Auf Instagram ist das nicht anders, nur in nicht ganz so persönlicher Form. Beschreiben Sie kurz, was Ihre Fans erwarten dürfen. Schließlich nutzen Sie Instagram als Marketingkanal. Bei uns sieht das so aus:

Wenn Sie Ihr Profil auf Instagram ansprechend gestalten wollen, nutzen Sie die 150 Zeichen der Bio gut aus. / Instagram-Profil von geropflueger (Screenshot Juni 2018)

Wenn Sie Ihr Profil auf Instagram ansprechend gestalten wollen, nutzen Sie die 150 Zeichen der Bio gut aus. / Instagram-Profil von geropflueger (Screenshot Juni 2018)

Die Biografie fasst maximal 150 Zeichen – überlegen Sie sich also gut, was Sie darin niederlegen möchten. Wir geben darin einen Überblick über unsere Leistungen und nutzen für uns relevante Hashtags. (Instagram ist im Marketing-Mix von geropflueger.de nicht enthalten, wird aber benötigt, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, Entwicklungen und Taktiken auszutesten und um Kunden, bei denen der Kanal passt, zu demonstrieren, was Instagram eigentlich ist und wie man es einsetzen kann.)

2. Ein eigenes Bildkonzept entwickeln

Wir Menschen sehen ständig. Die Augen sind unsere primäre Wahrnehmungsquelle. »Der Mensch ist ein Augentier«, sagt Gero Pflüger regelmäßig. Doch wir leben in einer permanenten visuellen Reizüberflutung, und so geht einiges unter. Umso wichtiger, dass Ihre produzierten Inhalte interessant und für Ihre Zielgruppe relevant sind. Die geposteten Bilder müssen quasi eine eigene Geschichte erzählen und damit Botschaft übermitteln. Das nennt man »Storytelling« und dient dazu, dass Ihre Follower ihre eigenen Schlüsse aus Bildern ziehen, es verinnerlichen und somit besser verstehen. Ein Beispiel dafür ist Nike. Der US-amerikanische Sportartikelanbieter hat ein Konzept, bei dem so gut wie nie das Produkt selbst im Vordergrund steht. Man sieht es eher versteckt in Verbindung mit einer sportlichen Aktion. Das ist schon ziemlich gut durchdacht. Gerade weil es auf einer so optisch basierten Plattform viel um das Aussehen geht, wird man angespornt, selbst etwas zu tun. Und bei so viel Dynamik in den Bildern kann man gar nicht anders, oder? Schauen Sie mal:

Instagram Account Nike – Screenshot August 2015

Instagram Account Nike – Screenshot August 2015

Instagram bietet auch die Möglichkeit, eine Bilbeschreibung hinzuzufügen. Hier können Sie die zu übermittelnde Botschaft noch einmal mit eigenen Worten unterstreichen. Übrigens ist das eine geeignete Möglichkeit für ein Call to action, zu deutsch: eine Handlungsaufforderung. Das heißt, Sie können gezielter werden. Zum Beispiel wollen Sie mit einem ganz bestimmten Bild darauf hinweisen, dass es auf Ihrem Unternehmensblog noch viel mehr zu lesen gibt.

Aber natürlich gilt: Nicht zu viel des Guten. Es sollte nicht immer nur um den bloßen Verkauf gehen, das kann ziemlich abschrecken und vergrault Ihre hart gewonnen Fans nur. Denken Sie daran: Niemand schaltet den Fernseher der Werbung wegen an. Und niemand folgt Ihnen auf Instagram, wenn Sie bloß Ihre Produkte zeigen.

3. Bildqualität

Hier sind wir wieder an dem Punkt, dass wir Menschen als Augentier den lieben langen Tag lang gucken. Deshalb müssen die Inhalte nicht nur interessant, sondern von der Qualität her wirklich hochwertig sein. Schließlich steht das Bild im absoluten Vordergrund und entscheidet darüber, ob sich jemand weiterhin auf dem Unternehmensaccount aufhalten möchte oder nicht. Und: Ihre Bilder sollen schließlich geliked (oder besser: geherzt) und kommentiert werden. Denn nur so wird Ihr Profil vom Instagram-Algorithmus bevorzugt und nur so steigt der Bekanntheitsgrad.

4. Authentizität

Wie auf jeder anderen Social-Media-Plattform auch ist auf Instagram nichts wichtiger, als »echt« rüberzukommen. Hinter jedem Unternehmen stecken Menschen, die die ganze Arbeit leisten, sich bemühen, ihr Schiff über Wasser zu halten. Und genau diese Mühen sollen Ihre Follower auch zu sehen bekommen!

Was richtig gut ankommt: Behind the scenes. Ihre Follower können sich damit an so manchen Stellen mit Ihnen und ihren Mitarbeitern identifizieren – und das macht unglaublich viel aus. Sie bauen im besten Fall eine emotionale Bindung auf, was im Endeffekt zu einer wachsenden Markenbindung führt.

Ein Beipiel zu diesen Behind the scenes ist unser eigener Beitrag zu diesem Artikel:

5. Persönliche Bindung zu Ihren Followern

Im Einzelfall können Accounts, die so gut wie ausschließlich die im vorhergehenden Punkt vorgestellten Behind the scenes-Motive bringen, extrem zielführend sein. So etwa der Instagram-Account der Polizei von Reykjavík, der Hauptstadt Islands. Durch die fröhlichen Bilder wird die Staatsmacht ausgesprochen menschlich und sympathisch dargestellt.

Diese Strategie kann auch bei anderen Branchen funktionieren, die ein Image-Problem haben – etwa Unternehmen der industriellen Lebensmittelproduktion, Banken oder Rüstungsbetrieben. Apropos Rüstung: Auch der Instagram-Account der Bundeswehr ist ganz hervorragend.

Auf Instagram müssen Sie ganz einfach Sie selbst sein. Antworten Sie daher umgangssprachlich auf Kommentare, nicht so, wie der Amtsschimmel wiehert – selbst dann, wenn Sie ein Amt repräsentieren. Nur auf diese Weise bauen Sie eine persönliche Bindung zu Ihren Followern auf. Dabei entsteht Vertrauen, und das ist sehr wichtig. Denn so werden aus Followern Fans. Und aus Fans werden Kunden oder Empfehlungsgeber.


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Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, den Sie zur Bestätigung klicken müssen (gesetzlich vorgeschriebenes Double-Opt-in-Verfahren). Bitte checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und eventuell auch Ihren Spam-Ordner. In der Datenschutzerklärung finden Sie unter Punkt 7 alle Informationen nach Art. 13 DSGVO. Wir bitten um Beachtung!

Mit der Zeit lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen und können im besten Fall die Wünsche erkennen, nicht zuletzt durch persönliche Kontaktaufnahme Ihrer Follower, die irgendwann von ganz allein kommt. Also: Immer das Postfach im Auge behalten und pflegen!

Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel das »Reposten« von Bildern. Klicken Sie selbst ruhig mal ein bisschen durch. Einige Follower haben so interessante und zu Ihren eigenen Inhalten verwandte Postings, die auch auf Ihren Account passen könnten. So beziehen Sie nicht nur Content von außen mit ein, sondern machen einen Fan damit auch noch glücklich.

6. Wiedererkennungseffekt

Für Ihr Unternehmen spielt der Wiedererkennungswert eine große Rolle. Das ist auf Instagram nicht anders. Der entscheidet darüber, wie viele Follower und Kunden Sie letztlich haben und für sich gewinnen. Daher achten Sie darauf, wiedererkennbar zu sein und Ihr Corporate Design aufzugreifen.

7. Gekürzte Links

Ja, auch der Einsatz von Link-Shortenern gehört zur ansprechenden Optik. Auf Instagram ist es leider immer noch nicht möglich, Hyperlinks zu setzen (außer einem einzigen in der Biografie, der allerdings – sofern Ihr Instagram einen kommerziellen Charakter hat, also Werbung für Ihre Produkte und Dienstleistung enthält – den Link zu ihrem Impressum beinhalten muss. Wohin genau ein Link zur Datenschutzerklärung führt, weiß niemand so genau). Sie können also Links auf Ihr Profil kopieren wie Sie möchten – anklicken kann Sie niemand. Mit Link-Verkürzern wie etwa dem Dienst bit.ly können Sie aus einem unhandlichen Link wie etwa https://www.geropflueger.de/welche-vorteile-hat-der-mittelstand-mit-social-media/ ein deutlich kürzeres http://bit.ly/1N2WGP1 machen. Und wenn Sie sich dort registrieren, können Sie den Link sogar noch merkbarer individualisieren: bit.ly/vorteile-kmu. Und es kommt noch viel besser! Es sieht nicht nur besser aus, bit.ly ermöglicht Ihnen Statistiken in Echtzeit – wie viele Menschen haben wann Ihren verkürzten Link geklickt?

So, nun haben Sie einiges darüber gelesen, wie Sie das Instagram-Profil Ihres Unternehmens ansprechender gestalten können. Wenn Sie eine individuelle telefonische Beratung dazu benötigen, können Sie unsere Expertise günstig im Halbstundentakt einkaufen.

Foto: placeit.net

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