Twitter ist mit 288 Millionen täglich aktiven Nutzern, davon 2,4 Millionen allein aus Deutschland, eine der größten Social-Media-Plattform der Welt. Was eigentlich nur dazu gedacht war, um Kurznachrichten an seine Freunden zu senden, hat sich zu einer weltweiten Plattform und einem hervorragenden Marketing-Tool entwickelt.

Damit ist das Microblog ein riesiger, offener Raum, das zu vielen Unternehmen passt. Hier finden Sie fünf Gründe, warum Ihr Unternehmen bei Twitter sein sollte.

1) Unternehmen bei Twitter erreichen ihre Kunden besser

Twitter hat mittlerweile im Alltag vieler Menschen einen Platz gefunden. Viele schauen bereits vor dem Aufstehen oder beim Zähneputzen auf Twitter und checken den Status. Das ist die Möglichkeit, schon bei Ihrem Kunden zu sein, während er sich noch auf den Tag vorbereitet! Kunden wollen eine schnelle Frage auch schnell beantwortet bekommen. Wenn eine Frage auf Twitter in 140 Zeichen (die maximal Länge eines Tweets) gestellt werden kann, kann sie auch in 140 Zeichen beantwortet werden. Darum nutzen viele Unternehmen bei Twitter den Dienst als Support-Kanal und entlasten damit ihre Telefon-Hotline: Twitter hilft Ihnen, Ihren Kunden schnell und verständlich zu helfen.

[Tweet „»Twitter kann als Support-Kanal genutzt werden.« #WarumTwitter“]

2) Twitter ist kostenfrei und in Echtzeit


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Content auf Twitter wird sofort geteilt und ist ein effektiver Weg, um Ihre Klientel sicher zu erreichen. Ein entscheidender Vorteil von Twitter gegenüber anderen Plattformern wie Facebook ist, dass die organische Reichweite nicht beschnitten wird und es derzeit keinen Algorithmus gibt, der eine Filterung von Inhalten vornimmt. Insofern können Sie theoretisch all Ihre Follower mit Ihren Tweets erreichen.

Update 9. Mai 2016: Twitter hat mittlerweile wie Facebook einen Algorithmus eingeführt, der das Nutzererlebnis verbessern soll. Doch was bedeutet das genau? Nichts schlimmes, aber eben keine Tweets in chronologischer Ordnung, sondern nach Relevanz gefiltert – was immer Twitter auch für relevant halten mag. Im Klartext: Wenn Sie Tweets an Ihrer Follower schicken, werden diese gefiltert in die Timeline Ihrer Follower geschickt – Tweets werden dann in der Twitter-Timeline Ihrer Follower angezeigt, wenn Twitter das für sinnvoll hält. Das geschieht bei jedem Nutzer zu unterschiedlichen Zeiten. Und zwar je nachdem, wie dessen Nutzerverhalten und besonders die Interaktionen mit Ihrem Unternehmensaccount auf Twitter sind. Das hat natürlich auch sein Gutes, nämlich wenn einer Ihrer Tweets zu den »Top Tweets« gehört (Also viele Herzchen und Retweets bekommen hat), wird er weit oben angezeigt.

ACHTUNG: Twitter möchte nicht ganz so unfreundlich sein und uns selber die Wahl überlassen, ob wir diesen Algorithmus wünschen oder eine ungefilterte Timeline haben möchten. Der Algorithmus lässt sich in den Einstellungen rasch ausschalten (was ich Ihnen empfehle): Dazu loggen Sie sich in Ihren Twitter-Account ein, gelangen über das Profilbild in die Einstellungen und entfernen unter dem Menüpunkt »Account« das Häkchen bei »Zeige mir die besten Tweets zuerst an«. Eine kleine Randbemerkung: Dieser Schritt heißt leider nicht, dass auch Ihre Follower die Filterung deaktiviert haben. Er führt lediglich dazu, dass Sie eine bessere Kontrolle über Ihre Timeline haben.

3) Cross-Promotion

Sie werden mit Ihrem Unternehmen vermutlich ohnehin schon andere soziale Netzwerke und vielleicht sogar ein Blog nutzen. Wenn Sie Beiträge und Videos auf Facebook oder YouTube haben, teilen Sie diese doch auch auf Twitter! Sie haben Ihr XING-Profil aktualisiert? Teilen Sie es auf Twitter. Sie haben einen neuen Blog-Eintrag? Teilen Sie diesen auf Twitter. Hierbei können Sie Ihre Follower auffordern, ihre Meinung dazu zu posten. Selbst wenn mal eine negative Meinung geäußert werden sollte – sehen Sie das als Chance: Sie können nach den Beweggründen für die Kritik fragen und etwaige Probleme aus der Welt schaffen. Damit wird Ihr Unternehmen besser und die transparente Herangehensweise stellt Sie positiv in der Öffentlichkeit dar – und verbessert Ihr Image.

[Tweet „»Twitter kann das Firmen-Image verbessern.« #WarumTwitter“]

4) Twitter ist viral, aber persönlich

Twitter ist mit der Idee, schnell Nachrichten an Freunde zu versenden, online gegangen. Deswegen sollten Sie als Person und nicht als Unternehmen bei Twitter agieren. Sie sollten ehrlich und sympathisch wirken und nicht als Corporate-Identity-Maschine wahrgenommen werden. Teilen Sie zum Beispiel Fotos von Ihren Mitarbeitern (erst um Erlaubnis fragen!) oder fragen Sie nach den persönlichen Meinungen Ihrer Follower. So werden Sie wertvoll und inspirierend für Ihre Kunden. Jeder Retweet vergrößert Ihre Reichweite. Wenn eine Person Ihren Tweet teilt (retweeted), können alle seine Follower dies sehen.

[Tweet „»Jeder Retweet vergrößert die Reichweite der Botschaft« #WarumTwitter“]

5) Twitter heißt Wettbewerb


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Beiträge auf Twitter sind in der Regel für jeden offen zugänglich. Sie können nicht nur lesen, was Ihre Kunden über Ihr Unternehmen sagen, sondern auch, was sie über andere Unternehmen sagen. So können Sie zum Beispiel, wenn Ihr Mitbewerber nicht auf Fragen antwortet, sozusagen als Retter einschreiten und dem Fragesteller eine alternative Lösung anbieten. Auch auf aktuelle Twitter-Trends können Sie einsteigen und Ihre Marke positiv damit verknüpfen (»Newsjacking«).

Fazit

Wenn ein Unternehmen bei Twitter agiert, wird es von der Twitter-Gemeinde üblicherweise als serviceorientiert und modern wahrgenommen. Aber auch der Werbeeffekt ist vorhanden: Denn letzten Endes werden Kunden, sobald Sie ihnen aktiv auf Twitter helfen, häufiger auf Ihr Unternehmen zurückkommen. Und weil das Ganze größtenteils öffentlich ist, bekommen das viele, viele andere mit.

[Tweet „»Twitternde Unternehmen wirken moderner.« #WarumTwitter“]


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Dies sind nur fünf Gründe, warum ein Unternehmen bei Twitter sein sollte. Fünf weitere Gründe finden Sie unter diesem Link.

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