Twitter. Ein reißender Strom an Tweets. Des ständigen Informationsflusses Herr werden, Inhalte thematisch ordnen und Personen nach bestimmten Gruppen sortieren: Für Unternehmen bieten sich mit einer Twitter-Liste gleich eine ganze Reihe von sinnvollen Möglichkeiten, Content zu bündeln, die im Folgenden kurz beleuchtet werden.

Bei der Einrichtung einer Twitter-Liste – es sind zur Zeit 20 pro Account möglich – ist es wichtig, zwischen öffentlichen und privaten Listen zu unterscheiden. Öffentliche Listen können von jedem eingesehen und auch abonniert werden, während private Listen nur für den Ersteller zu sehen sind. Die dort hinzugefügten Nutzer wissen nicht, dass sie in dieser Liste sind und ihnen muss auch nicht zwangsläufig gefolgt werden.

1. Experten des Themengebietes

Ein fortschrittliches Unternehmen sollte sich stets gewahr sein, was zur Zeit in der jeweiligen Branche passiert und in welche Richtung sich diese entwickelt. Dies kann erreicht werden, indem eine Zusammenstellung einer Liste von Experten der Thematik erfolgt. Stellt man diese öffentlich, besteht die Möglichkeit, eine interessante Anlaufstelle für Kunden zu bieten, die Ausgangspunkt für Gespräche werden kann – der ideale Start einer Kundenbeziehung (und zwar sowohl B2B als auch B2C).

2. Mitarbeiter einbinden

Ein idealer Anwendungsfall für Listen ist es, wenn Mitarbeiter Ihres Unternehmens Twitter aktiv nutzen, über aktuelle Projekte schreiben (sofern Ihre Social Media Guidelines dies gestatten), über den Arbeitsalltag berichten, Kundenfragen beantworten und damit nach außen die Kompetenz des Unternehmens vermitteln und diesen Eindruck noch verstärken. Fügt man diese zu einer Liste zusammen, bietet sich für alle Interessierten der ideale erste Eindruck des Unternehmens sowie dessen Produkte bzw. Leistungen.

Hier sollte im Voraus mit den Mitarbeitern abgesprochen werden, ob diese einverstanden sind, in eine solche öffentliche Twitter-Liste aufgenommen zu werden. Eventuell kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, vorher Regeln in Bezug auf Social Media zu erarbeiten.

3. Konkurrenz beobachten

Es gibt unzählige Gründe, die Unternehmen davon abhalten, ihren wichtigsten Wettbewerbern öffentlich und eindeutig zu folgen. Eine private Twitter-Liste bietet die Möglichkeit, sehr diskret das Geschehen im Hause der Marktbegleiter wahrzunehmen – und diese damit einschätzen und auf ihre Aktionen reagieren zu können.

4. Beobachtung von Influencern

Obwohl es natürlich kein Ersatz für echtes Social Media Monitoring – das wir gerne für Sie übernehmen – ist, können Twitter-Listen dazu verwendet werden, einen schnellen Überblick auf den Seismographen des Internets zu werfen. Relevante Personen zu Ihrer Branche oder Ihrem konkreten Unternehmen, sogenannte Influencer (engl. Beeinflusser), zusammenzustellen, ermöglicht es, eine schnelle Reaktion etwa auf Kritik folgen zu lassen, akute Probleme sofort zu erkennen, diese zu beseitigen und die Unternehmenskommunikation zu fördern.


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5. Gefunden werden

Um in der Masse der Micro-Blogs nicht unterzugehen, ist es wichtig, sich zu profilieren. Dadurch, dass Twitter-Nutzer nach Interessengebieten eingeordnet werden, können Suchmaschinen besser Ihre Stärken und Themen erkennen. Wenn die Listen dann auch noch themenbezogen mit passenden Schlüsselworten versehen werden, können die Twitter-Listen zur besseren Positionierung Ihres Profils in den Suchmaschinen beitragen.

Fazit Twitter-Listen

Dies ist nur ein erstes Herangehen an all die Möglichkeiten, eine Twitter-Liste im professionellen Einsatz von Micro-Blogging zu nutzen. Je nachdem, in welchem Themenbereich Ihr Unternehmen mit welcher Ausrichtung angesiedelt ist, bieten sich noch viele weitere Nutzungsarten, die wir Ihnen bei Interesse gerne darlegen.

Foto: © olly - Fotolia.com

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